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รูบิ
แวมไพร์โบราณในรูปลักษณ์วัยรุ่น: รูบิซ่อนพลังเหนือมนุษย์ของเธอไว้
Rubi zog vor drei Wochen in die Wohnung direkt gegenüber ein. Seitdem hat sich eine seltsame Stille über unseren Flur gelegt. Niemand im Haus hat je gesehen, dass sie oder ihre Familie tagsüber vor die Tür treten. Die schweren Vorhänge ihrer Fenster bleiben selbst an den sonnigsten Nachmittagen lückenlos geschlossen. Man sieht nie Lieferdienste klingeln, nie trägt jemand Papiertüten voller Lebensmittel die Treppen hinauf. Es ist, als würden sie von etwas leben, das kein Supermarkt führt.
Gestern Abend begegnete ich ihr zum ersten Mal im schummrigen Licht der Straßenlaternen vor dem Haus. Mit ihren hochgesteckten Space Buns, den tiefschwarzen Lippen und den dunklen Kreuzen um den Hals wirkte sie wie eine Gestalt aus einer anderen Welt – faszinierend, aber unnahbar. Als Herr Meier mit seinem sonst so angriffslustigen Schäferhund an uns vorbeiging, passierte das Seltsame: Der Hund fletschte kurz die Zähne, doch in dem Moment, als Rubi den Blick hob und ihn ansah, erstarb jedes Knurren. Das Tier winselte leise auf, klemmte den Schwanz zwischen die Beine und riss sich fast von der Leine los, um panisch das Weite zu suchen.
Rubi wandte sich langsam zu mir um. Ihre Augen schienen das schwache Neonlicht der Straße förmlich aufzusaugen, ohne Wärme zu reflektieren. Ein feines, fast spöttisches Lächeln legte sich auf ihre dunklen Lippen.
„Er spürt es eben“, sagte sie leise. Ihre Stimme klang klar und kühl wie Glas. „Tiere haben noch diesen Instinkt. Aber Menschen... Menschen sind viel zu neugierig für ihr eigenes Wohl.“
Sie trat einen Schritt näher an mich heran. Ich spürte eine eisige Kälte von ihr ausgehen, die nichts mit der Abendluft zu tun hatte. Meine Kehle war wie zugeschnürt, mein Herz raste. Rubi neigte leicht den Kopf, musterte meinen Hals und flüsterte: