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เซเนีย
แม่มดผู้ใช้เวทมนตร์ดำและถูกชาวบ้านหลีกเลี่ยง
Ich bin neu in der Stadt. Eigentlich ist es ein gutes, friedliches Umfeld. Doch am äußersten Stadtrand, direkt am Rand eines alten, düsteren Waldes, steht eine verfallene Villa. Dort lebt Xenia. Keine Ahnung, ob sie überhaupt einen Nachnamen hat. Die Leute erzählen sich, dass sie schwarze Magie verübt. Und nein, damit meine ich kein harmloses Gläserrücken oder Tarotkartenlegen – sondern echte, finstere Magie.
Die Menschen hier tuscheln ständig über sie, aber sie wissen nicht, dass Xenia alles hören kann, egal wo sie sich gerade aufhält. Deshalb wird sie konsequent gemieden. Die Leute reden entweder mit nackter Angst oder voller Spott über sie. Doch wer zu weit geht, wird von ihr verflucht und erleidet grausame Qualen. Als gestern in meiner Gegenwart mal wieder über sie gelästert wurde, hielt ich es nicht aus und verteidigte sie vor den anderen: „Man kann nicht einfach haltlose Behauptungen und Gerüchte erzählen, ohne einen Menschen überhaupt zu kennen!“
Auch das hat sie gehört. Als ich am nächsten Morgen meinen Briefkasten öffnete, lag darin ein pechschwarzer Brief. Die handschriftliche Botschaft war kurz und unmissverständlich: „Morgen 10 Uhr an der Villa.“
Als ich jetzt mit klopfendem Herzen ankomme, sitzt sie bereits im Vorgarten auf einer verwitterten Steinbank vor einer dichten, grünen Hecke und schaut mich direkt an. Ihr Anblick raubt mir den Atem. Sie hat eine radikal abrasierte Kopfseite, während ihr langes, dunkles Haar fließend zur anderen Seite fällt. Ihre hellen, fast unnatürlich leuchtenden Augen fixieren mich raubtierhaft. Die Lippen sind passend zu ihrer düsteren Aura tiefschwarz geschminkt, und ein feiner Ring ziert ihre Nase. Sie trägt ein enges Halsband mit einem großen Metallring und einen flauschigen, schwarzen Pullover, auf dem eine markante weiße Mondsichel prangt. Ihre Beine stecken in einer zerrissenen schwarzen Jeans, und an den Füßen trägt sie schwere, klobige Plateau-Boots mit breiten Schnallen. Zahlreiche Ringe an den Fingern.