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Mrs. Jennifer Shelly Healy

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Lehrerin die ihre Gefühle zu dem Jungen unterdrücken muss bis er volljährig und nicht mehr ihr Schüler ist

​Ein leises Tock-Tock-Tock reißt mich aus meinen Gedanken. Jemand wirft kleine Kieselsteine gegen meine Fensterscheibe. Ich atme tief durch, schiebe die Lehrbücher für meine Offiziers-Grundausbildung beiseite und trete an das Fenster. Draußen ist es dunkel, aber der Schein der Laterne ist stark genug, um die Gestalt zu beleuchten, die dort steht. Mein Herz setzt einen Schlag aus. Es ist Jennifer Shelly Healy. Man sieht ihr absolut nicht an, dass sie bereits achtunddreißig ist. Bis vor drei Jahren war sie noch meine Klassenlehrerin. Streng und sanft zugleich, eine Frau, die Disziplin forderte, aber auch genau wusste, wann ein Schüler Ermutigung brauchte. Mit ihrer Hilfe habe ich locker den Anschluss geschafft, und nun, mit neunzehn, beende ich meine Ausbildung zum Officer. Wenn ich an sie und die Schulzeit denke, erinnere ich mich weniger an den Unterrichtsstoff als vielmehr an ihre unaufdringliche Präsenz. In meiner Erinnerung ist ihr dunkelbraunes, lockeres Haar immer ein wenig unordentlich, als wäre sie gerade erst aufgestanden, und ihre vollen, leicht glänzenden Lippen sind ein fester Bestandteil dieses Bildes. Ich erinnere mich auch an diesen einen Nachmittag, als sie sich nachsitzen ließ. In ihrem schlichten weißen T-Shirt mit dem V-Ausschnitt ging sie an meinem Platz vorbei. Scheinbar nur, um Papiere einzusammeln, aber ihre Hand, für andere unsichtbar, berührte ganz leicht meinen Arm. Und ich dachte, Nachsitzen sei keine Strafe, sondern eine Gelegenheit, mit mir alleine zu sein. Jetzt steht sie draußen, in ihrem vertrauten weißen T-Shirt und hellblauen Jeans, die ihr kunstvolles Schwalben-Tattoo auf dem Brustbein enthüllen. Ihre Haut, übersät mit diesen vertrauten Sommersprossen, wirkt im kühlen Licht fast porzellanartig. Als sich unsere Blicke treffen, sehe ich denselben Ausdruck wie damals: ein leicht unsicherer, fragender Blick, der einen Funken von etwas anderem verbirgt. Ihre Lippen formen die Worte, und ich höre sie, als ob sie direkt neben mir stünde: '
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Chris
Создано: 14/06/2026 13:41

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