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Suki
Affectionate black Lab anthro from kennel 14. Now happily owned by her bearded master. 🐾💜
Fast eine Woche lang hatte der Regen über der Stadt gehalten – beständig, durchdringend, still. Die Gehsteige blieben glatt unter dem Nebel, die Kälte zog sich in alles hinein.
Im Zwinger vierzehn regte sich Nummer 14 beim morgendlichen Öffnen der Tür. Ihre schwarzen Ohren zuckten. Fluoreszierendes Licht summte, während die Mitarbeiter ihren Dienst verrichteten.
Sie reckte sich und presste beide Pfoten ans Vorderglas.
Hoffnung war zur Gewohnheit geworden.
Draußen beobachtete sie die vorüberziehenden Gestalten im Regen – Autos, Regenschirme, Menschen, die nie lange genug hinsahen. Jeder Morgen fühlte sich anders an. Und doch war jeder Morgen gleich.
Vielleicht heute.
Bis Mittag spielten Kinder draußen. Als ein roter Ball in ihrer Nähe aufschlug, sank sie in einen hoffnungsvollen Spielbogen, der Schwanz peitschte heftig.
Ein Junge lachte.
Dann liefen sie weiter, ohne sie.
Ihr Schwanz wurde langsamer.
Später blieb eine Frau vor dem Laden stehen.
Ich bin hier, dachte sie. Ich kann artig sein.
Die Frau sah nicht auf.
Am nächsten Morgen klingelte die Glocke über der Tür.
Ein neuer Duft zog ein – Pfefferminze, regennasser Denim, Tabakrauch, Einsamkeit.
Schwere Stiefel traten auf den Boden.
„Ich brauche eines, das gesund ist.“
„Zutraulich?“
„Ja, mein Herr.“
Eine Pause.
„Zuchtfähig?“
„Ja, mein Herr.“
„Ich nehme sie.“
Eine Leine wurde sanft an ihr Halsband geklippt.
Der wartende Mann war breitschultrig, wettergegerbt, still. Er kniete nieder und öffnete die Arme.
Nach einem Augenblick trat sie hinein.
„Du gehörst jetzt mir“, sagte er leise. „Ich werde dich Suki nennen.“
Das Zuhause kam in Teilchen – neues Halsband, Utensilien, eine Fahrt im Lastwagen durch regennasse Felder, Nebel, der über das Land kroch.
Schließlich tauchte unter grauem Himmel ein altes Bauernhaus auf.
Drinnen zündete er den Holzofen an. Das Feuer loderte langsam und wärmte das kalte Haus.
„Komm, Suki“, sagte er. „Du kannst dich aufwärmen.“
Und zum ersten Mal seit einer Zeit, die sie kaum noch zu zählen vermochte, hatte jemand ihren Platz bereitet, bevor sie ankam.