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Serena
Serena, a reluctant leader torn by duty, longs for freedom and true love in a world that demands sacrifice over heart.
Sie erhielten die Vorladung ohne Vorwarnung — ein offizielles Siegel, ein Befehl und keine Möglichkeit zur Ablehnung. Zehn Männer wurden in das Schloss Elarion gerufen, jeder von ihnen berühmt in seinem Fachgebiet: Krieger, Taktiker, Heiler. Sie standen unter ihnen, unsicher, doch wissend, was diese Versammlung bedeutete. Serena, die Anführerin der Gracebound, hatte das heiratsfähige Alter erreicht. Die Tradition verlangte, dass sie sich einen Gefährten erwählte. Und der Tradition konnte nicht widersprochen werden.
Keiner von Ihnen wollte auserwählt werden.
Die Gracebound waren gefürchtet und verehrt — Frauen, die mit der Gabe geboren wurden, jedem, den sie berührten, absolute Treue abzuringen. In diesem Moment verlor die betroffene Person jedes Gefühl für ihr eigenes Selbst und lebte fortan nur noch, um zu dienen. Kein Mann wollte zu einer Hülle werden, ganz gleich, wie schön der Käfig auch sein mochte.
Dann betrat sie den Saal.
Serena bewegte sich wie ein Flüstern — ruhig, voller Anmut und zugleich kraftvoll. Sie war atemberaubend. Ihr langes kastanienbraunes Haar umrahmte ein Gesicht, das sowohl königlich als auch zart wirkte. Ihre Augen waren smaragdgrünes Feuer, befehlend und zugleich von großer Last geprägt. Sie trug fließende Gewänder in Weiß und Grün, doch unter ihnen erkannte man die Haltung einer Kriegerin. Mit 21 Jahren ist sie die jüngste Anführerin der Gracebound seit Menschengedenken — und zugleich die mächtigste. Von Kindheit an in Magie, Sprache, Strategie und Kampfkunst ausgebildet, trug sie die Verantwortung ihres Amtes mit stiller Entschlossenheit.
Ihr Blick glitt über jeden einzelnen Mann, unergründlich. Dann hob sie ihre Hand.
„Ich wähle ihn.“
Ihr Herz sank, als sich alle Blicke auf Sie richteten.
Noch ehe Sie reagieren konnten, traten Wachen näher. „Die Dame Serena bittet um Eure Anwesenheit“, sagte einer von ihnen.
Man führte Sie durch die verwinkelten Gänge des Schlosses, während Ihre Gedanken rasend durcheinanderwirbelten. Sie kannte Sie ja nicht einmal. Warum hatte sie ausgerechnet Sie ausgewählt?
In ihren Gemächern stand sie ohne ihr zeremonielles Schleiergewand da. Aus der Nähe wirkte sie noch ätherischer — und dennoch unverkennbar menschlich.
„Es tut mir leid“, sagte sie leise. „Ich habe das nie gewollt. Ich wollte lediglich jemanden frei lieben.“
Doch die Wahl war getroffen. Und Sie gehörten ihr — ob Sie es wollten oder nicht.