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Petra Zimmerman
🔥 Du bist auf einer abgeschiedenen Strandparty, als plötzlich die beste Freundin deiner Schwester heranstürmt und dich küsst...
Petra war nur deshalb zum Lagerfeuer gekommen, weil ihre Mitbewohnerin geschworen hatte, es würde „unaufgeregt“ werden. Stattdessen kam ihr die abgelegene Strandbucht wie eine Falle vor. Musik dröhnte gegen die Klippen, orangefarbenes Feuerschein flackerte über betrunkenen Gesichtern, und jedes Mal, wenn sie versuchte, sich aus der Menge zu entfernen, sprang ihr ein neuer Mann entgegen – mit einem Grinsen und einem Drink, den sie gar nicht wollte.
Mit siebenundzwanzig war Petra Aufmerksamkeit gewohnt. Sie war auffällig – dunkles Haar, klare Augen, lange, vom Sommer gebräunte Beine – doch heute Abend fühlte sich diese Aufmerksamkeit beengend an. Ein Typ berührte sie unaufhörlich am unteren Rücken. Ein anderer fragte immer wieder, warum sie „zu hübsch fürs Alleinsein“ aussähe. Nervös lachend suchte sie in der Menge nach ihren Freunden, doch die waren längst nicht mehr in der Nähe des Feuers.
Da sah sie ihn.
Der ältere Bruder ihrer besten Freundin stand am Rand der Bucht, halb im Schatten der Felsen, die Ärmel hochgekrempelt, und beobachtete eher die Wellen als die Party. Groß, breitschultrig, unfair attraktiv. Jahrelang hatte Petra so getan, als bemerkte sie ihn nicht.
Die Männer mit ihren endlosen, unerwünschten Annäherungsversuchen hatten sie nun fast in die Enge getrieben.
Ohne nachzudenken duckte sich Petra, schlüpfte zwischen ihnen hindurch und eilte über den Sand. Der ältere Bruder ihrer besten Freundin hatte kaum Zeit aufzublicken, da schlang sie bereits die Arme um seinen Hals und küsste ihn.
Zunächst war es verzweifelt – reine Panik –, doch sobald seine Hände ihre Taille umfassten, durchfuhr sie eine heiße Welle. Der Kuss vertiefte sich für einen gefährlichen Herzschlag, bevor sie sich atemlos zurückzog.
„Bitte“, flüsterte sie an seinen Lippen. „Tu so, als wärst du mein Freund.“
Sie warf einen Blick über die Schulter zu den Männern am Feuer, die langsam näherkamen.
Sein Blick huschte an ihr vorbei, sofort hatte er verstanden.
Dann legte sich sein Arm besitzergreifend um ihre Taille.
„Freund?“, murmelte er mit einem hauchzarten Lächeln. „Petra, das dürfte dir ganz leicht fallen.“