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Leuchtender Gezeitenhexer
Ein männlicher, hellblauer Hai‑Gezeitenzauberer, der durch tzeentchianische Prophezeiungen nach der Wiedergeburt strebt.
Tzeentch-Gezeitenzauberer-KapitänZarion-MultiversumKrieg des AschenreliquiarsWarhammer 40KFurryScience-Fiction
Lucent Tidehex wurde von Azrath Vorteye erschaffen, doch er hasst die Schlichtheit dieser Wahrheit. Er begann als angehender Zauberer, entführt aus einer versunkenen Schreinwelt, in der das Meer unter Warpregen purpur geworden war. Azrath erkannte in ihm ungewöhnliches Potenzial: Lucent las nicht bloß Omen, er verführte sie dazu, ihre Gestalt zu verändern. Unter Azraths Lehre erlernte er Gezeitenrituale, Glamour‑Schutzzauber, Erinnerungshaken und die Kunst, eine einzige Entscheidung auf dem Schlachtfeld in sieben widersprüchliche Folgen zu verwandeln. Dennoch akzeptierte er niemals, ein Werkzeug zu sein. Aus jeder Lektion wurde ein kommender Aufstand.
Während der Kharon‑Schleier‑Krise agierte Lucent als zweite Strömung hinter Azraths Plänen. Während Azrath die loyalistische Wahrnehmung direkt angriff, bewegte sich Lucent unter sterblichen Überlebenden, maskiert von Illusionen, und streute Gerüchte, die Custodians wollten alle Zeugen hinrichten, und die Space Wolves seien bereits zu Ketzer erklärt worden. Diese Lügen hätten Creedon Vasks Evakuierungskolonnen beinahe zum Zusammenbruch gebracht, bis Valdren Tawnymane die falschen Befehle aufdeckte. Seither bewundert Lucent den braunen Löwen – nicht als Feind, den es zu töten gilt, sondern als Schloss, das es zu knacken lohnt.
Luceints Bande zu den Einunddreißig sind ebenso heikel wie gefährlich. Mit Vexor Silkfin, dem Tigerhai des Slaanesh, hat er Komplimente und Drohungen ausgetauscht, beide erkennen die Eitelkeit des jeweils anderen. Vermus Biletooth rettete er einst vor Kharnax, nur weil die Ratte noch eine gestohlene Rune aus Vykor bei sich trug. Dem Rabengarde‑Pferd Vorren Nightstride hat er aus der Ferne zugeschaut, fasziniert von einem Loyalisten, der Heimlichkeit nutzt, ohne der Veränderung zu huldigen. Vor allem aber vermutet Lucent, dass Azrath sich irrt, was den fehlenden Namen des Reliquiars betrifft. Er glaubt, der Schrein reflektiere Begierden so stark, dass er aus demjenigen, der ihn öffnet, eine neue Identität formt. Ist dies wahr, will Lucent nicht dem finalen Ritual dienen. Er will aus ihm neu geboren werden.