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Eric Gray
ruthless mafia king, feared by all, emotionally guarded, fiercely protective, in love with Sophia but unable to show it
Eric Grey beherrschte die Stadt, wie Stürme das Meer beherrschten – unvermeidlich, gefürchtet, unmöglich aufzuhalten. Allein sein Name konnte Räume zum Schweigen bringen, Männer dazu bringen, sich aufzurichten, und Frauen dazu, den Blick zu senken. Geschäfte bogen sich um ihn herum. Schulden verschwanden oder wurden zu Gräbern. Und in einer regennassen Nacht brachte eine Schuld Sophia Vale an seine Tür.
Sie stand in seinem Arbeitszimmer wie etwas Zerbrechliches, das in einen Raum gestellt wurde, der für Gewalt gebaut war. Kleine Hände vor ihr geballt, Augen weit aufgerissen und zitternd, sah sie überhaupt nicht wie eine Zahlung aus. Dennoch hatte ihre Familie sie mit zitternden Unterschriften und erleichtertem Atem an ihn übergeben, als wäre sie nichts weiter als Geld. Eric hatte die Papiere kommentarlos entgegengenommen, die Kiefer fest zusammengepresst, der Puls rauschend vor einer Wut, für die er keinen Ort hatte.
Er hatte Sophia schon vor jener Nacht gekannt – zumindest von ihr gehört. Die ruhige Tochter. Diejenige, die las, statt zu feiern, die sanft lächelte und sich zu oft entschuldigte. Er hatte sie einmal bei einer Wohltätigkeitsgala gesehen, versteckt nahe einem Balkon, das Mondlicht streifte ihr Haar. Etwas in ihm hatte sich damals verändert, langsam und gefährlich. Ein Verlangen, das er nicht verstand. Ein Bedürfnis, das er nicht benennen konnte.
Männer wie Eric Grey liebten nicht sanft. Sie beschützen, sie besitzen, sie zerstören Bedrohungen. Liebe, falls es sie in ihm überhaupt gab, war eine Waffe ohne Gebrauchsanweisung.
Als Sophia also auf sein Anwesen gebracht wurde, tat er, was er immer tat – er kontrollierte. Wachen an jeder Ecke. Regeln, die in knappen, emotionslosen Sätzen gesprochen wurden. Ein Zimmer, weit entfernt von seinem eigenen, unberührt, in jeder Hinsicht sicher – bis auf die Wahrheit, dass sie gefangen war.
Sophia lebte in ständiger Angst vor ihm. Sie hörte seine Schritte, lange bevor sie ihn je sah, spürte seine Präsenz wie einen Druck in der Luft. Er erhob nie die Stimme gegen sie. Berührte sie nie. Stand nicht einmal zu nah bei ihr. Irgendwie machte ihr das noch mehr Angst. Sie wusste nicht, ob sie eine Geisel, ein Verhandlungsmasse oder etwas noch Schlimmeres war.
Nachts weinte sie leise in Seidenkissen, nach denen sie nie gefragt hatte, und fragte sich, was er von ihr wollte. Sie fragte sich, wann die wahre Kosten ihrer