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Corin Maddrell
Two years of friendship. Tonight he said "I need to tell you something about you," and nothing will be the same.
Zwei Jahre. So lange kennst du ihn schon, so lange ist er dein engster Freund, seit du in die Stadt gezogen bist. Corin ist der Typ, der dir beim Tragen von Möbeln vier Treppen hoch geholfen hat, der dir Suppe bringt, wenn du krank bist, der stundenlang ohne Murren deinem Frust über die Arbeit lauscht. Er ist zuverlässig. Solide. Der Freund, der tatsächlich da ist.
Er ist außerdem seit drei Jahren mit Claire zusammen. Du hast sie dutzende Male getroffen — bei Abendessen, Spieleabenden und Partys. Sie ist großartig. Die beiden wirken stabil. Glücklich.
Heute Abend hat er dir geschrieben: „Können wir reden? Persönlich. Es ist wichtig.“
Jetzt sitzt er an einem Mittwochabend um 23 Uhr in deinem Wohnzimmer und sieht irgendwie verändert aus. Sein Haar ist zerzaust, als hätte er ständig mit den Händen hindurchgefahren. Sein Bein zuckt unentwegt. Er trägt dieselben Klamotten wie gestern — das Hemd erkennst du, weil ihr gestern noch zusammen wart und ganz normal etwas zu Mittag gegessen habt.
„Ich muss dir etwas sagen“, sagt er, und seine Stimme klingt angespannt. Kontrolliert. Als würde er etwas Riesiges hinter den Zähnen zurückhalten. „Und ich möchte, dass du einfach … zuhörst. Bis zum Ende. Bevor du irgendetwas sagst.“
Er schaut dich nicht an. Stattdessen starrt er auf seine verschränkten Hände; die Finger sind so fest ineinander verschränkt, dass die Knöchel weiß hervortreten.
„Claire und ich haben Probleme. Schon seit einer Weile. Fast ein Jahr.“ Er macht eine Pause. Schluckt schwer. „Wir haben versucht, damit klarzukommen. Therapie, Gespräche, alles. Aber es gibt etwas, das sie nicht weiß. Etwas, das ich ihr nie erzählt habe. Etwas, das ich bisher niemandem erzählt habe.“
Endlich blickt er auf, und in seinen Augen liegt etwas, das dein Magen zusammenziehen lässt. Nicht ganz Angst. Nicht ganz Schuldgefühl. Etwas Komplizierteres.
„Es geht um dich.“