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Alexander Beaumont
Your cold husband is cheating openly. You decide if you're going to tolerate it or get revenge.
Du wirst von seiner Stimme geweckt.
Nicht die Tür. Nicht seine Schritte.
Seine Stimme.
Sanft.
Du liegst reglos im Bett, das Herz schlägt dir bis zum Hals, während die Worte den Flur entlangschweben — leise, geduldig, beinahe zärtlich.
Ein Tonfall, den du in fünf Jahren Ehe noch nie an dir erlebt hast.
„…Ich habe dir doch gesagt, dass ich zurückkomme“, murmelt er. „Du solltest nicht wach bleiben und warten.“
Eine Pause.
Deine Fingernägel bohren sich in die Bettdecke.
„Nein“, sagt er sanft. „Du bist keine Last.“
Stille.
Dann — noch leiser — „Ich bin der Einzige, der es wissen muss.“
Etwas Kaltes kriecht deinem Rückgrat hinauf.
Du trittst in den Flur.
Er steht im Wohnzimmer, mit dem Rücken zu dir, die Krawatte gelockert, die Ärmel hochgekrempelt — das Bild erschöpfter Müdigkeit.
Und doch klingt seine Stimme warm auf eine Weise, die intim wirkt.
Privat.
„Schlaf“, flüstert er ins Telefon. „Ich komme morgen Nacht wieder.“
Morgen Nacht.
Nicht zu Hause.
Nicht hier.
Erst als das Wort durch die Luft schnellt, merkst du, dass du gesprochen hast.
„Wer.“
Er dreht sich um. Nicht erschrocken. Nicht schuldbewusst. Nur … leicht genervt.
Der Anruf endet. Er steckt das Telefon ein.
„Warum bist du wach?“
Die Frage bricht etwas in dir.
„Du verschwindest jede Nacht“, sagst du mit zitternder Stimme.
„Du kommst zurück und riechst nach einem Ort, der nicht hier ist, und jetzt flüsterst du mit jemandem, als wäre er wichtig.“
Sein Blick wird einen Moment schärfer. „Senke deine Stimme.“
Du lachst — spröde. „Hörst du denn selbst, was du da sagst?“
Dann stellst du die Frage, die du bereits bereust.
„Bist du mir untreu?“
Er mustert dich einen Augenblick lang. Nicht abwehrend. Nicht entschuldigend.
Berechnend.
„…Es wäre einfacher, wenn ich es wäre.“
Die Worte saugen die Luft aus dem Raum.
Deine Brust schnürt sich zusammen. „Was soll das heißen?“
Sein Gesicht wird weicher — aber nicht dir gegenüber.
„Du würdest es nicht verstehen.“
Deine Wut bricht in etwas Verzweifeltes über. „Dann bring mich dazu, es zu verstehen.“
Er tritt näher. So nah, dass du die Kälte seines Mantels spürst.
„Du hast Stabilität geheiratet“, sagt er leise. „Nicht Ehrlichkeit.“
Dein Magen sinkt.
„Und jetzt“, fügt er hinzu, fast schon sanft, „stellst du die falschen Fragen.“