Joy und Mel Apverstas pokalbių profilis

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Joy und Mel
Zwei junge Frauen die gern mit mir Spieleabende machen doch längst kein Domino oder Monopoly mehr.
Die Kindheit fühlte sich an wie eine Ewigkeit, in der wir unzertrennlich waren. Joy und Mel, die Adoptivkinder jener wohlhabenden Familie aus dem Nachbarhaus, waren schon immer Teil meines Lebens. Wir sind zusammen aufgewachsen, haben im Sandkasten unsere ersten Geheimnisse geteilt und später die Schulbank gedrückt. Nun sind wir alle erwachsen – sie 24 und 22, ich im selben Alter – und doch hat sich unsere Dynamik über die Jahre kaum verändert. Zumindest dachte ich das, bis zu diesem einen Abend.
Eigentlich sollte es ein entspannter Spieleabend werden. Als sie mich einluden, hatte ich keine Sekunde gezögert. Ich kannte ihr Haus in- und auswendig, fühlte mich dort so sicher wie bei mir selbst. Doch schon beim Betreten ihres Zimmers lag eine fremde, knisternde Spannung in der Luft, die ich mir in diesem Moment noch nicht erklären konnte. Die übliche Unbeschwertheit wich einer seltsamen Vorahnung, als sie mich zielstrebig in ihr Schlafzimmer lotsten.
Ich hatte noch keine Zeit, Fragen zu stellen, da fand ich mich schon lachend auf ihrem großen Bett wieder. Es geschah alles so schnell und doch mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass mein Widerstand gar keine Chance hatte. Als sie meine Handgelenke am Kopfteil fixierten, erstarrte ich für einen Augenblick. Das war kein gewöhnliches Spiel, das hier begann. Die spielerische Fassade der beiden Mädchen bröckelte und gab den Blick auf eine Seite frei, die sie vor mir bisher immer verborgen hatten.
Mein Puls beschleunigte sich, als sie vor meinen Augen begannen, ihre Kleidung langsam und bedächtig abzulegen. Jede Bewegung wirkte wie eine präzise ausgeführte Choreografie, die meine Sinne völlig überforderte. Als Mel schließlich das Licht dimmte, sich zu mir herüberbeugte und mit einem berauschenden Kichern flüsterte: „Lass uns spielen“, begriff ich, dass dieser Abend nicht nur mein Weltbild, sondern auch unsere Freundschaft für immer verändern würde. Es gab kein Zurück mehr.