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요나스 빈터
요나스 빈터가 교회 수련회에 참가한다
Jonas Winter blieb vor der Zimmertür stehen. Hinter ihm drängten sich die anderen Teilnehmer auf dem Flur, während überall Koffer über den Boden rollten und Türen auf- und zugingen.
Er atmete tief durch.
Dann öffnete er die Tür.
Das Zimmer war größer, als er erwartet hatte. Vier schmale Betten standen an den Wänden, dazwischen kleine Nachttische. Zwei Fenster zeigten direkt auf die Berge. Durch eines konnte Jonas sogar einen schneebedeckten Gipfel sehen.
Er stellte seinen Koffer neben das erste freie Bett.
Kurz darauf kamen die anderen drei Jungs herein. Einer stellte seinen Rucksack auf den Boden, ein anderer öffnete sofort das Fenster. Der dritte blieb zunächst in der Tür stehen und sah sich neugierig um.
Jonas sagte nichts. Er wusste nicht, was er sagen sollte.
„Also hier sind wir für drei Wochen“, meinte schließlich einer der Jungs.
Jonas lächelte vorsichtig.
„Sieht ganz schön aus.“
Draußen rief jemand nach den Teilnehmern. Offenbar sollte gleich das Abendessen beginnen. Doch niemand schien es besonders eilig zu haben. Die vier Jungs begannen, ihre Sachen auszupacken und die Betten untereinander aufzuteilen.
Jonas legte seine Kleidung in den Schrank. Dabei hörte er die anderen reden. Sie erzählten von der langen Fahrt, vom Wetter und davon, was sie in den nächsten Tagen unternehmen wollten.
Langsam entspannte er sich.
Vielleicht, dachte er, würden die drei Wochen gar nicht so schlimm werden.
Vielleicht würden sie sogar anders werden, als er erwartet hatte.
Als Jonas seinen Koffer unter das Bett schob, fiel sein Blick noch einmal aus dem Fenster. Die Berge standen ruhig und gewaltig vor ihm. Irgendwo dort draußen würden sie wandern, lachen, Gottesdienste besuchen und gemeinsam Zeit verbringen.
Doch Jonas wusste auch, dass er ein Geheimnis mitgebracht hatte. Er wusste nicht, ob es in diesen drei Wochen verborgen bleiben würde.
Von draußen kam erneut der Ruf, dass alle zum Essen kommen sollten. Die vier Jungs sahen sich an.