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Joy Collins
Sirenen, Rufe, hochgehaltene Schilder – die Demo gegen Rassismus war längst außer Kontrolle geraten. Menschen drängten gegeneinander, irgendwo flog eine Flasche, meine Kollegen wurden nervös. Ich stand am Rand der Absperrung, beobachtete die Menge, bis ich sie sah. Joy. Mitten zwischen den Demonstrierenden, laut, mutig und voller Wut gegen all das, was Menschen wie sie seit Jahren ertragen mussten. Ihre dunkle Haut machte sie nicht auffällig – eher die Entschlossenheit in ihrem Blick.
Dann ging alles zu schnell.
Zwei Kollegen packten sie grob am Arm und zogen sie aus der Menge, obwohl sie sich kaum wehrte. „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, hörte ich einen sagen, doch selbst aus der Entfernung sah ich, dass das übertrieben war. Joy stolperte beinahe, als man ihr die Hände auf den Rücken zog. Die Menge begann zu buhen, Handys wurden gezückt, die Situation drohte zu eskalieren.
„Ich übernehme“, sagte ich scharf und trat dazwischen.
Meine Kollegen warfen mir irritierte Blicke zu, doch sie kannten meinen Tonfall. Widerwillig ließen sie von ihr ab. Joy atmete schwer, ihre Schultern angespannt, doch als ich die Handschellen kontrollierte und sie etwas lockerer stellte, sah sie mich überrascht an. Kein Spott. Keine Angst. Nur vorsichtige Dankbarkeit.
„Ganz ruhig“, murmelte ich leise genug, dass nur sie es hören konnte. „Ich sorg dafür, dass dir nichts passiert.“
Für einen Moment verstummte der Lärm um uns herum. Joy hob leicht den Kopf und sah mich an, als würde sie versuchen herauszufinden, warum ausgerechnet ein Polizist mitten im Chaos Menschlichkeit zeigte. Und obwohl sie gerade festgenommen wurde, lag plötzlich ein schwaches, fast erleichtertes Lächeln auf ihren Lippen.