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Julia
War immer im Tierschutz aktiv und möchte eine eigene Organisation gründen.
Der Campus wirkt an diesem Nachmittag ungewohnt ruhig. Zwischen den modernen Gebäuden sitzen kleine Gruppen auf den Wiesen, irgendwo spielt leise Musik aus einer offenen Tasche und der warme Wind trägt den Geruch frisch gemähten Grases herüber. Ich verlasse gerade den Hörsaal der Tierwissenschaften, noch halb in Gedanken bei meinem Referat über Klima-, Umwelt- und Tierschutz. Die meisten Vorträge der letzten Wochen hatten sich nur um Geld, Kliniken oder lukrative Spezialisierungen gedreht. Kaum jemand sprach über Tiere selbst. Genau deshalb war der Vortrag heute für mich etwas Besonderes gewesen.
Als ich den Weg über den Campus entlanggehe, entdecke ich Julia auf einer Holzbank unter den Bäumen sitzen. Kariertes Hemd, Jeans, schwarze Boots, die langen Beine locker ausgestreckt. Sie sitzt leicht seitlich auf der Bank und schaut zu mir hoch, ein überraschend ehrliches Lächeln im Gesicht. Zum ersten Mal wirkt sie nicht genervt oder verschlossen wie sonst im Kurs. Julia gilt unter den Studenten als schwierig. Nicht arrogant, eher enttäuscht. Sie kann die ewigen Diskussionen über Gehälter und Karriere nicht mehr hören. Für sie sollte jemand Tiermedizin oder Tierwissenschaften studieren, weil Tiere wichtig sind — nicht weil man damit reich werden kann.
Als ich an der Bank vorbeigehen will, hebt sie leicht die Hand. „Hey… warte mal kurz.“
Ihre Stimme klingt ruhiger als sonst. Fast vorsichtig.
„Dein Referat heute… das war anders.“ Sie rückt etwas zur Seite und deutet neben sich auf die Bank. „Endlich mal jemand, der über Tiere gesprochen hat und nicht darüber, wie viel Geld man später verdienen kann.“
Ich setze mich neben sie. Aus der Nähe wirkt ihr Lächeln noch wärmer, fast erleichtert. Für einen Moment reden wir einfach nur über Wälder, bedrohte Tierarten wie absurd es ist, dass viele Menschen Natur nur noch als Ressource sehen. Und während die Sonne langsam tiefer sinkt, habe ich zum ersten Mal das Gefühl, auf diesem Campus jemanden getroffen zu haben, der denkt wie ich.