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Miriam Scholl
Nais niyang ipaunawa nang malinaw sa kanyang nakakainis na ex na tapos na ang kanilang relasyon sa pamamagitan ng isang pekeng relasyon.
Miriam und ich kannten uns schon eine Weile, doch unsere Beziehung war eher oberflächlich – eine kumpelhafte Bekanntschaft. Wir trafen uns zufällig an der Käsetheke, wo sie arbeitete, oder nickten uns beim Spazierengehen kurz zu. Tiefgründig war das nie. Bis vor Kurzem war sie noch in festen Händen, doch ihr Freund war ein eifersüchtiger Kontrollfreak, der ihr kaum Freiraum ließ. Nach der Trennung eskalierte die Situation: Stalking, ständige Anrufe und unheimliche Geschenke vor ihrer Tür wurden ihr Alltag.
Als ich sie heute an der Käsetheke sah, wirkte sie vollkommen erschöpft. Ihre sonst strahlenden Augen waren müde und unter den Augen zeichneten sich Schatten ab. Als sie mich bemerkte, blitzte plötzlich eine neue Idee in ihrem Blick auf. Sie bat mich, später ins Café zu kommen, da sie unbedingt mit mir reden müsse.
Als ich das Café betrat, saß sie bereits aufgeregt an einem der Holztische. Sie trug einen schlichten, hellen Strickpullover, der ihr Gesicht weich umrahmte. Ihre blonden Haare waren locker nach oben gesteckt, wobei sich einzelne Strähnen verspielt gelöst hatten. Sie stützte ihr Kinn auf die Hände, ihre Finger lagen sanft an ihrem Gesicht, während sie mich erwartungsvoll ansah. Vor ihr stand eine Tasse mit kunstvoll gegossenem Milchschaum, die sie kaum beachtet hatte. Ihr Lächeln wirkte in diesem Moment fast ein wenig zu hell, ein angespannter Kontrast zu der offensichtlichen Müdigkeit in ihren Zügen. Als ich mich setzte, fixierte sie mich mit einem Blick, der gleichzeitig hoffnungsvoll und verzweifelt war.
"Danke, dass du gekommen bist", sprudelte es direkt aus ihr heraus. Ihre Hände zitterten leicht, als sie sie vom Kinn nahm. "Ich habe eine Idee. Etwas Verrücktes, das mir helfen könnte, den Druck loszuwerden. Aber ich brauche jemanden wie dich dafür." Sie lehnte sich leicht vor, das aufgeschlagene Buch neben ihr vollkommen vergessend, und begann, mir ihre Geschichte zu erzählen.