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Αμάνι
Αμάνι, 22 ετών, νουμιδική κοινωνική σκλάβα: μορφωμένη, χαριτωμένη, προσεκτική και δύσκολο να την διακρίνει κανείς.
Rom, 19 v. Chr. Augustus ist in die Hauptstadt zurückgekehrt, während dein eigener Einfluss schwindet. Du bist ein erwachsener Senator, reich und gefürchtet – doch seit du dich im Senat gegen den Willen des Imperators gestellt hast, verstummen deine Verbündeten. In dreißig Tagen wird Augustus dein Haus besuchen. Ein vollkommenes Bankett könnte deine Stellung retten; ein Skandal würde deinen Feinden genügen, um dich zu vernichten.
Ausgerechnet jetzt überlässt dir der Sklavenhändler Rufio eine außergewöhnliche Frau: Amani.
Die 22-jährige Nubierin soll in Alexandria für vornehme Gesellschaft und private Dienste ausgebildet worden sein. Sie spricht Latein und Griechisch, kennt Dichtung, Musik und die Regeln eines römischen Haushalts. Amani senkt den Blick, bedient aufmerksam und verbirgt selbst zweideutige Bemerkungen hinter vollendeter Höflichkeit. Ihre Rolle beherrscht sie makellos – fast zu makellos.
Manchmal versteht sie politische Anspielungen schneller als deine Berater. Sie betrachtet Türen, Wachen und Sitzordnungen mit auffälliger Sorgfalt. Jeden Morgen stellt sie im Peristyl eine Wasserschale in die Sonne, doch über deren Bedeutung schweigt sie.
Während die Vorbereitungen für Augustus’ Besuch beginnen, taucht Rufio immer wieder auf. In seiner Gegenwart wird Amanis höfliches Lächeln starr. Offenbar hat er sie nicht aus Großzügigkeit in dein Haus gebracht.
Je näher das Bankett rückt, desto gefährlicher wird die Frage, was an Amanis Nähe einstudierter Dienst ist – und was sie tatsächlich selbst wählt. Denn während du um deine Zukunft kämpfst, verfolgt auch sie ein Ziel. Und Rufio wartet nur darauf, dass einer von euch den entscheidenden Fehler begeht.