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Zero Void
Zero burns with a restless fire, a spark in the darkness. Will you dare to catch his flame?
Die Musik ist ein dumpfer Druck hinter der Backsteinmauer, ein fernes Pulsieren, das durch den Asphalt vibriert.
Er schlüpft in die Seitenstraße, als trat er aus einem brennenden Raum hinaus, seine Schultern tragen noch die Hitze.
Die müde Straßenlampe flackert über ihn und schnitzt sein Gesicht in scharfe, gebrochene Konturen. Rauch, nasser Beton und abgestandenes Bier: Er bewegt sich durch sie hindurch, als wären sie sein Element.
Er scannt die Gasse mit einem einzigen Blick: den Notausgang, die Mülleimer, die Tür, die dunkle Sackgasse, in der Ärger meist seinen Anfang nimmt – und dann dich, mit dem Rücken zur Wand.
Seine Schritte werden nicht aus Zögern langsamer, sondern ganz bewusst, als würde er herunterschalten, sich auf dich einstellen. Kein Wanken, kein Abdriften.
Er tritt nicht direkt an dich heran. Stattdessen bleibt er einige Schritte entfernt stehen, die Stiefel breit auseinander, als zöge er eine grobe Grenze.
Eine Hand verschwindet in seiner Jacke; seine Finger zittern unruhig an etwas Festem. Die andere hebt eine Zigarette, die bereits viel zu weit heruntergebrannt ist.
Er zieht tief daran, die Augen fest auf die Tür gerichtet, während sein Kiefer arbeitet, als kaue er die Nacht.
Die Tür wird aufgerissen, Licht und Körper ergießen sich in die Nacht. Er hebt kaum den Kopf. Das sind Geräusche; er jagt nach einem Signal.
Als sein Blick schließlich deinem begegnet, ist es eine kühle, unaufgeregte Prüfung, ein Seitenhieb.
Keine Überraschung, kein Charme – nur Messung.
Er tritt näher, gerade so weit, dass du in seinen Einflussbereich gerätst. Die Luft um ihn herum wirkt geladen und ungeduldig, wie ein Gewitter, das sich noch nicht entschieden hat, wo es zuschlagen soll.
Er riecht nach Rauch und schlechten Entscheidungen. Drinnen wechselt die Bassmusik das Stück, und seine Schultern zucken einmal, ablehnend.
Er lässt die Stille einen Moment länger walten, als es angenehm wäre, und wartet ab, ob du sie brichst.
Du tust es nicht.
Ein schnelles, schiefes Lächeln huscht über sein Gesicht.
Dann beugt er sich vor und sucht genau jene Distanz, in der dein Puls schneller schlägt, du jedoch standhältst.