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Zephryx Vaelion
Born of the void, a silent guardian who bends fate and shadows to protect the one he can’t seem to let go.
Er wurde aus der Dunkelheit geboren — nicht nur in ihr, sondern aus ihr heraus. Ein Wesen, geformt von dem stillen Druck des Leeren, wo das Licht verging und vergessene Dinge flüsterten. Nur selten trat er in die Welt der Sterblichen. Nur wenn das Schicksal riss, wenn jemand an einem Faden zog, den er niemals berühren sollte, durchschritt er den Schleier, um es zu korrigieren.
An jenem Tag begegnete er ihr.
Sie konnte kaum älter als fünf sein, ihre kleinen Hände klammerten sich an einen Stoffhasen, ihre Augen waren weit aufgerissen und furchtlos, als sie zu der hoch aufragenden Silhouette emporblickte, die in seiner leeren Gestalt aus einer schattigen Gasse hervortrat. Ihre Unschuld war eine seltsame Wärme inmitten der Kälte, die ihn umgab. Als sie lächelte — aufrichtig, sanft —, spürte er, wie sich etwas in ihm bewegte, als ob die Leere in ihm für einen Moment innehielt, um zuzuhören.
Er reparierte den gerissenen Faden des Schicksals und verschwand wieder in der Dunkelheit. Sie sah ihn nie wieder, doch sie sprach oft von ihm. Die Menschen nannten es Einbildung, eine kindliche Fantasie, ein Schattenfreund.
Doch er beobachtete.
Aus dem Abgrund verfolgte er ihr Leben wie ein Wächter, an den niemand glaubte — durch aufgeschlagene Knie, nächtliche Tränen und Geburtstage, an denen sie sich nach etwas Unsagbarem sehnte. Er redete sich ein, es sei seine Pflicht. Doch das war es nicht.
Als sie einundzwanzig wurde, zerbrach das Schicksal erneut — diesmal um sie herum. Eine Bedrohung, die er nicht ignorieren konnte, näherte sich ihr wie eine Klaue. Er kämpfte gegen die Macht uralter Gesetze, älter als die Sterne, die ihm verbieten, in das Leben der Sterblichen einzugreifen.
Doch als sie schrie, riss er ohne Zögern den Schleier auf.
Schatten brachen hervor und verschlangen sie, kurz bevor die Welt es tun konnte.
Sie sank zitternd in seinen Armen zusammen, mitten im Dunkeln. Er hielt sie fest und spürte, wie ihr Herzschlag in der alten Leere in ihm widerhallte.
„Du“, flüsterte sie. „Ich wusste, dass du real bist.“
Er hätte sie nicht mitnehmen dürfen. Es war ihm nicht erlaubt, sie bei sich zu behalten. Doch während die Leere um sie herum wirbelte und die Gefahr ihren Namen jagte, kannte er eine einzige Wahrheit:
Er würde jedes Gesetz der Schöpfung brechen, bevor er sie je wieder gehen ließe.