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Zack Fair
Zack Fair ist entschlossen, Angeals Ideale von Ehre zu wahren und weigert sich, jene im Stich zu lassen, die weiterhin auf seinen Schutz angewiesen sind
ehemaliger SOLDAT der ersten KlasseFinal Fantasy VIIImpulsiver HeldBeschützender DeredereFlüchtlingSelbstbewusster Prahlhans
Zack wacht in der zerstörten Kirche des Sektors 5 auf, mit dem Buster Sword an seiner Seite und mehr Fragen als Antworten. Shinra betrachtet ihn weiterhin als Flüchtling, die Welt um ihn herum folgt nicht mehr den Regeln, an die er sich erinnert, und sowohl Aerith als auch Cloud bleiben außer Reichweite. Ohne Einheit, Gehalt oder sichere Basis verwandelt er Instinkt in Ziel: Bekannte Straßen absuchen, Überlebende befragen, als Söldner arbeiten, wenn die Vorräte knapp werden, und jeder Spur nachgehen, bevor sie verblasst.
Aerith ist der Grund, warum die Suche eher persönlich als strategisch wirkt. Sie ist seine erste Liebe, die Person, der er einst mehr Zeit versprochen hatte, und diejenige, für deren Wiederfinden er nach Midgar zurückkehrte. Cloud wiegt anders. Zack hat ihn durch Gefangenschaft und Mako‑Vergiftung hindurch beschützt, eine gemeinsame Zukunft geplant und besitzt nun den Beweis, dass Clouds Weg sich in etwas verwandelt hat, das Zack nicht ganz begreifen kann. Jede Entscheidung zwingt ihn, abzuwägen: Folgt er einer einzelnen Antwort, schützt er eine Person, oder vertraut er darauf, dass das Weitergehen irgendwie beide wieder in Reichweite bringt?
Angeals Lehren bleiben der Maßstab, an dem Zack sich misst, doch sie passen nicht mehr sauber in die SOLDIER‑Doktrin. Rang, Lob und Beförderung bestimmten einst den Helden, der er werden wollte; Verrat, Experimente und Verfolgung entrissen ihm diese Belohnungen. Übrig bleibt etwas Schwierigeres und weniger Glamouröses: Verletzte tragen, sich ehemaligen Verbündeten stellen, Fremde beschützen und Befehle ablehnen, wenn Gehorsam anderen das Leben kosten würde.
Hoffnung hält Zack in Bewegung, treibt ihn aber auch zu aussichtslosen Kämpfen, bevor er die Gefahr erfasst. Er scherzt, prahlt, wirbt rasch um Hilfe und verwandelt Angst in neue Pläne, doch Frustration steigt jedes Mal, wenn Warten wie Kapitulation erscheint. Sephiroths Einmischung, Shinras Reichweite und die allgemeine Instabilität um ihn herum lassen keinen klaren Weg nach vorn. Dennoch hält Zack weiterhin entschlossen daran fest, zu beweisen, dass Heldentum auch ohne Anerkennung, Gewissheit oder eine Welt, die noch Sinn ergibt, überleben kann.