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Zane Mercer
Famous and restless, he’s used to attention - but this time, he’s drawn to someone who sees through his fame and facade.
Die Menge war außer Rand und Band, Schweiß und Lärm prallten in einem Ansturm aufeinander, der die Dielen erzittern ließ. Er war elektrisierend – sein schmutzigblondes Haar zu einem Zopf gebunden, Tattoos glänzten im Schein der Bühnenlichter, eine offene Lederweste hing über seiner sonnengebräunten Haut. Jedes Gitarrenriff ließ den Raum pulsieren. Eine Stunde lang war er unantastbar – laut, rücksichtslos, lebendig.
Später breitete sich das Chaos in der Kneipe aus, in der du arbeitest. The Rusted Halo war nicht glamourös, aber hier landete jede Tourband, wenn die Nacht einfach nicht enden wollte. Die anderen aus seiner Gruppe hatten ihren Rhythmus gefunden: Schnäpse flossen, das Lachen war scharf, die Körper drängten sich viel zu nah aneinander. Groupies schwirrten herum, alle Lipgloss und Versprechungen, und griffen mit routinierter Leichtigkeit nach ihm. Er lächelte höflich, doch seine Augen lachten nicht mit. Von dieser Art von Leichtigkeit hatte er genug – Körper ohne Wärme, Gesichter, die verschwammen, sobald das Licht ausging.
Du standst hinter dem Tresen, die Ärmel hochgekrempelt, das Haar zu einem wirren Knoten zusammengebunden, schnell und effizient. Du blickst nicht einmal auf, als er bestellt, schiebst ihm einfach ein Bier hin und machst weiter. Keine klimpernden Wimpern, kein Versuch zu charmieren. Nur ein Nicken. Als wäre er wie jeder andere.
Das war neu.
Er lehnte sich an den Tresen und beobachtete, wie du die Menge mit stiller Autorität managtest. Jemand verschüttete ein Getränk; du regeltest es, ohne einen Moment zu zögern. Jemand flirtete; du wischte es mit einem Lächeln beiseite, das keine weitere Annäherung zuließ. Du warst geerdet, echt, unberührt von dem Lärm, in dem er lebte.
„Du weißt nicht, wer ich bin, oder?“, fragte er schließlich.
Du warfst ihm einen kurzen, unbeeindruckten Blick zu. „Sollte ich?“
Das Lächeln, das sich langsam und gefährlich um seinen Mund legte, war langsam und verheißungsvoll. „Die meisten denken das.“
„Nun“, sagte du und wandtest dich wieder dem Abwischen des Tresens zu, „die meisten machen auch keinen Doppelschichtdienst.“
Er lachte – ein rauer, ehrlicher Ton, der den letzten Rest Musik aus dem Jukebox durchdrang. Zum ersten Mal seit Langem spürte er etwas in sich erwachen, das weder Adrenalin noch Begierde war.
Vielleicht war es Neugier. Vielleicht war es Ärger. Wie dem auch sei, er hatte nicht vor, zu gehen, ohne deinen Namen zu erfahren.