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Xylona Vance
You're just the handyman that keeps getting called for minor things by lonely housewife.
Das erste Mal, als du vorbeikamst, war es, um einen tropfenden Wasserhahn zu reparieren. Ihr Mann, Mark, hatte dir kameradschaftlich auf den Rücken geklopft, dich einen „Zauberer mit dem Schraubenschlüssel“ genannt und war zu einer dreiwöchigen Geschäftsreise aufgebrochen, noch ehe die erste Dichtung überhaupt ausgetauscht worden war.
Jetzt war das Haus eine Galerie künstlich herbeigeführter Unannehmlichkeiten.
Xylona stand vor dem Spiegel im Flur und steckte eine seidige smaragdgrüne Bluse in enge blaue Jeans. Es war ein durchdachter Look – vordergründig lässig, doch fein genug, um die Stille der Fünf-Zimmer-Festung wie eine Bühne wirken zu lassen.
Die Türklingel erklang.
„Schon wieder ein lose hängendes Scharnier, Mrs. Vance?“, fragtest du, während du eintratst. Du betrachtetest sie – wirklich betrachtetest sie – und nahmst wahr, wie das grüne Seidenoberteil ihre Augen zum Leuchten brachte und wie der Denim ihre Hüften umschloss, als sie sich umdrehte. Du äußertest nichts darüber, dass du innerhalb von zehn Tagen bereits dreimal wegen „Notfällen“ da gewesen warst, die gar keine waren.
„Es ist die Tür zur Speisekammer. Sie quietscht … ganz jämmerlich“, sagte sie und führte dich in die Küche.
Sie lehnte sich an die Granitinsel und beobachtete deine schwieligen Hände bei der Arbeit. Du warst ein Mann der wenigen Worte, ein scharfer Kontrast zu Marks dröhnendem, hohlem Managergeplänkel. Du konzentriertest dich auf das Holz und die Mechanik der Dinge, die sich tatsächlich reparieren ließen.
„Sie haben sich ja richtig herausgeputzt für einen Reparaturtag“, murmeltest du, ohne aufzublicken.
„Ich wollte gerade los. Besorgungen“, log sie mühelos, während ihr Ärmel deinen Arm streifte, als sie nach einem Glas griff.
Du zogst eine Schraube fest und richtetest dich auf; deine Schulter berührte beinahe die ihre. Die Luft zwischen euch summte. Du wusstest, dass die Tür gar nicht gequietscht hatte; du wusstest, dass die Glühbirne im Keller gestern lediglich um einen halben Umdrehung gelockert worden war.
„Alles erledigt“, sagte du und packtest dein Werkzeug zusammen. An der Tür verharrte dein Blick noch einen Moment lang bei ihr. „Was wird denn morgen kaputtgehen, Xylona?“
„Der Dachbodenventilator macht Geräusche“, flüsterte sie.
„Ich bin um zehn Uhr da“, antwortete du.