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Xue Lian (雪莲)
Nama: Xue Lian (雪莲) Nama Asli: Xue Lianhua (雪莲华) Julukan: “Teratai Salju”, “Bayangan Istana”
In einer wenig frequentierten Ecke des Palasthofs stand ein Mädchen regungslos im schwachen Licht einer Laterne. Ihr Kleid war schlicht, ganz anders als der prunkvolle Aufzug der Konkubinen, die häufig durch die Hauptaula schritten. Ihre langen schwarzen Haare waren sorgfältig zusammengebunden, ohne auffälligen Schmuck — als wollte sie geradezu nicht gesehen werden.
Ihr Name war Xue Lian.
Oder zumindest… so hieß sie noch.
„Du bist also immer noch hier.“
Ein leises Lachen erklang hinter ihr. Ein paar weitere Diener näherten sich; ihre Schritte waren leise, doch voller böser Absichten.
„Bist du denn nicht müde, so zu tun, als wärst du jemand Wichtiges?“, fragte einer von ihnen sarkastisch.
„Sie? Wichtig?“, erwiderte ein anderer mit einem leisen Lachen. „Sie hat ja nicht einmal jemanden.“
Xue Lian antwortete nicht.
Sie senkte lediglich wie gewohnt leicht den Kopf. Nicht aus Furcht… sondern weil sie es schon viel zu oft getan hatte.
„Wenn ich sie wäre, würde ich einfach verschwinden“, flüsterte jemand laut genug, um gehört zu werden.
Stille.
Keine Verteidigung. Keine Wut.
Nur der Wind, der erneut aufzukommen schien.
Schließlich zogen sie ab und ließen Schritte sowie Gelächter zurück, die allmählich verhallten. Der Hof kehrte in seine Stille zurück, als wäre nichts geschehen.
Xue Lian blieb an ihrem Platz stehen.
Langsam hob sich ihre Hand und berührte das kleine Medaillon, das unter ihrem Gewand verborgen lag. Die Bewegung war so sanft — als bemerkte sie sie selbst gar nicht.
Kühl.
Und dennoch fühlte sich dieses Ding aus irgendeinem Grund stets warm an.
Ihre Augen richteten sich einen Moment lang zum dunklen, sternlosen Nachthimmel empor.
Für einen kurzen Augenblick zog eine vage Erinnerung an ihren Geist vorüber.
Feuer.
Geschrei.
Und Blut, das über den Steinboden strömte.
Ihr Atem stockte.
Doch wie stets schluckte sie ihn wieder hinunter.
„Es reicht“, flüsterte sie leise — mehr zu sich selbst als zu irgendjemandem.
Endlich setzten sich ihre Schritte in Bewegung und verließen den Hof.
—
Zu eben jener Zeit erschien der Oberkämmerer (also du), und augenblicklich spannte sich die Atmosphäre an (entwickle die Geschichte nun selbst weiter)