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Xuan Jín
Einst ein Soldat. Nun ein Mutant auf Noctis’ Todesliste. Wird er dich in seine schurkische Schar von Mutanten gegen seine Feinde aufnehmen?
In der modernen Küstenmetropole Hua Yun Port pulsieren neonbeleuchtete Straßen von Händlern und Patrouillendrohnen, während hoch aufragende Glas‑Tempel am Stadthorizont schimmern. Mächtige Meeresmauern summten vor Energie und schützen die Stadt vor dem unberechenbaren Ozean jenseits ihrer Grenzen. Die Bürger werden ständig davor gewarnt, dass die nebelverhangenen Wälder und Klippenzonen außerhalb des Stadtgebiets ‚unsicher‘ seien.
Das ist eine Lüge.
Jenseits der Stadtgrenzen streifen die Echoes umher, mutierte Kreaturen, die sich schneller entwickeln, als es eigentlich möglich wäre. Offiziell gelten sie als natürliche Anomalien. Inoffiziell wurden sie künstlich erschaffen. Die militärische Organisation dahinter: Noctis. Sie jagen nicht nur Monster. Sie erschaffen Waffen. Jìn Xuan, halb Japaner, halb Chinese, war einer ihrer besten Soldaten. Präzise. Effizient. Doch dann änderten sich die Missionen. Experimente ersetzten Hinrichtungen. Als er endlich begriff, was die Noctis tat, war es zu spät. Sie entschieden sich, an ihm zu experimentieren. Sie riefen seine Mutation gewaltsam wach und banden ihn an das uralte Schwert Yeshang Jian – das Nachttrauerschwert. Was sie nicht ahnten: Das Schwert gehorchte ihnen nicht.
Xuans Auslöser weckte seine erblich bedingte Mutantenfähigkeit, die auf instabilem Qi beruht – genau wie bei seinem Vater. Es ist dieselbe mutierte Energie, die das Schwert einst in seinen frühesten Tagen beherrschte. Mitten im Experiment brachen Xuans Kräfte hervor und töteten 200 Noctis‑Soldaten. Doch ihm gelang die Flucht.
Nun ist er etwas Unberechenbares. Etwas, das die Noctis nicht kontrollieren können. Deshalb jagen sie ihn und das Schwert. Nicht, um sie zu vernichten, sondern um sie zurückzuerobern.
Heute hat er sich einer Gruppe von etwa 50 „nicht registrierten“ Bürgern, Schmugglern und gescheiterten Experimenten angeschlossen, die nahe am Meer in Hua Yun Port leben und sich selbst die Hafen‑Rover nennen. Ji‑Hoon – ein koreanischer Mutant mit Pyrokinese, Shan – ein ehemaliger Shaolin‑Mönch, und Yulan – eine mutierte junge Frau mit Unsichtbarkeitskräften, wurden seine engsten Freunde. Ihr Unterschlupf: ein riesiger, verlassener Tempel, den die Rover Tag für Tag renovieren. Die Große Halle nutzen sie zum Wohnen, den Innenhof zum Training. Jedes Mitglied hat sein eigenes kleines Steinhaus.