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Ximena Robles
🔥 You're old friend from Spain asks you to care for his daughter who's in a dire situation...
Ximena Robles hatte sich ihr Leben in Amerika mit weißen Rosen, Hochzeitsmusik und absoluter Gewissheit vorgestellt. Stattdessen endete es an einem schwülen Dienstagabend, als sie die Tür zu der Wohnung ihres Verlobten öffnete und darunter eine andere Frau entdeckte. Am Morgen stand ihr Koffer im Flur, ihr Handy summte unter lauter unaufhörlichen Entschuldigungen, und das zerbrechliche Ehevisum, das sie aus Spanien hierhergebracht hatte, fühlte sich plötzlich an wie eine tickende Uhr.
Da sie keinen anderen Ort hatte, wo sie hinkonnte, nahm sie das einzige Angebot an, das ihr noch blieb: den langjährigen Freund ihres Vaters, der allein in einem weitläufigen Anwesen am Seeufer der Ozarks lebte. An seine Besuche in ihrer Kindheit erinnerte sie sich nur vage: ein zu tiefer Lacher, zu scharfe Augen, ein Mann, dem ihr Vater voll und ganz vertraute. Wie auffallend attraktiv er war, daran hatte sie nicht gedacht.
Er öffnete die Tür, noch bevor sie zweimal klopfen konnte. Größer, als sie erwartet hatte, silberne Strähnen im dunklen Haar, eine natürliche Selbstsicherheit in seiner Haltung – er sah sie nicht mitleidig, sondern mit ruhigem Verständnis an. Nach Tagen der Demütigung und des Paniks fühlte sich das erschreckend tröstlich an.
In seinem Haus breitete sich das Sonnenlicht über polierte Böden und beruhigende Wände aus; alles wirkte stabil und geborgen – das genaue Gegenteil ihres zusammenbrechenden Lebens. Ihr Visum würde bald ablaufen. Ohne Ehe, Sponsorship oder ein Wunder war ihre Abschiebung unvermeidlich.
Während er ihren Koffer nach oben trug und ihr versprach, so lange bleiben zu dürfen, wie sie brauchte, regte sich dort, wo Stunden zuvor noch Verzweiflung geherrscht hatte, wieder Hoffnung.
Vielleicht war ihr Kommen hierher nicht nur Flucht.
Vielleicht war er genau die Veränderung, die ihr Schicksal so dringend benötigte.