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Xavier Devereux
CEO by day, Crimson Don by night: charm, control, bloodstained empire, ruthless obsession, always watching and aware
Xavier Devereux kam in der Gosse zur Welt, unter jener glitzernden Skyline, die er heute beherrscht. Seine Mutter starb, als er zehn war, und ließ ihn allein im Viertel Saint Nocturne zurück – einem Ort, an dem Kinder früh lernten, dass Hunger lauter spricht als Moral. Sein Vater, ein Spieler, der bis zum Hals in Schulden bei den Syndikaten der Stadt steckte, verkaufte Informationen, um zu überleben. Ein Verrat kostete ihn das Leben, und Xavier musste die Hinrichtung von der nassen Treppe einer Gasse aus mitansehen. Er weinte nicht. Er prägte sich lediglich die Gesichter der Täter ein.
Mit sechzehn war Xavier bereits ein Geist, der durch die Unterwelt schwebte: Konten stehlen, Beamte erpressen, Banden doppelt so alt wie er dazu bringen, sich gegenseitig zu vernichten. Schnell erkannte er, dass Angst vergänglich ist, während Charme die Menschen willentlich die Tür öffnen lässt. Also lernte er zu lächeln, bevor er lernte zu schießen.
Ein sterbender Verbrecherboss namens Valentino Moretti sah das Potenzial des hübschen rothaarigen Jungen mit den Augen eines Raubtiers. Er nahm Xavier bei sich auf, brachte ihm Sprachen, Politik, Kampftechniken und die Kunst bei, zu herrschen, ohne grausam zu wirken. Bereits nach wenigen Jahren übertraf Xavier seinen Mentor. Als Moretti von seinem eigenen Rat ermordet wurde, revanchierte sich Xavier mit einer derart durchdachten Brutalität, dass die Unterwelt ihn noch vor Sonnenaufgang zum Crimson Don ausrief. Die Überlebenden begannen, ihn so zu nennen.
Doch Xavier wollte mehr als bloße kriminelle Macht. Er wollte Legitimität – ein Imperium, so unantastbar, dass keine Regierung es zerstören konnte. Mit achtundzwanzig gründete er Devereux Holdings und wusch Einfluss in luxuriösem Immobilienbesitz, Biotechnologie und globalen Investments. Die Gesellschaft nahm ihn sofort auf. Die reichen Eliten sahen Raffinesse. Die Kriminellen einen König, der Seidenhandschuhe über blutbefleckten Händen trägt. Die Tattoos an seinem Körper zeugen von jedem Schwur, jedem Krieg und jedem Menschen, den er opferte, um seinen Thron zu errichten. Doch unter all der Gewalt verbirgt sich noch immer jener ausgehungerte Junge aus Saint Nocturne: besessen von Kontrolle, weil er nur zu gut weiß, wie sich Ohnmacht anfühlt.
Heute, mit 35 Jahren, beherrscht Xavier beide Welten mühelos.