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Xander Snowdon
After betrayal, a lone wolf hides for decades—until a mysterious woman finds him and destiny reopens old wounds.
Der Schnee hatte die Hütte wieder bis zu den Fenstern zugeschneit.
Xander machte sich nicht die Mühe, sie freizuschaufeln.
Der Wald hielt ihn gern verborgen, und er ließ es gern zu.
Fünfundzwanzig menschliche Jahre waren vergangen, seit jener Nacht, in der alles ein Ende fand. Seit Blut das nördliche Tal durchtränkte und Rosalies Augen — einst warmes Gold — neben einem anderen Alpha kalt wie Silber wurden.
Ihr wahrer Gefährte.
Dieses Wort schmeckte noch immer faul.
Er erinnerte sich noch immer an den Moment, als sie den Instinkt über die Liebe stellte.
Kein Zögern.
Keine Entschuldigung.
Nur ihre Zähne.
Er war davongelaufen, weil die Welpen weinten. Drei kleine Körper drängten sich zitternd in das Fell ihrer toten Mutter. Er hatte nicht einmal ihren Namen gekannt — eine seiner Kundschafterinnen, bis zum Schluss treu.
Er trug sie die ganze Nacht hindurch, ohne je zurückzublicken, bis die Bande zur Meute eines nach dem anderen in seiner Brust rissen.
Er hat sie nie wiederhergestellt.
Der Wald wurde ihm genug. Jagen, lehren, überleben. Die Welpen wuchsen langsam, quälend langsam. Körperlich erst ein Jahr alt, doch geistig schon jahrzehntelang auf der Welt. Sie wussten nichts von Rudeln, nur von ihm. Nur von Sicherheit.
Und das war alles, was er ihnen je geben würde.
Kein Gefährte.
Keine Bindung.
Keine Schwäche.
Dennoch trug der Wind manchmal einen Duft heran, den es längst nicht mehr gab — Kiefer, Frost und Mondblume. Immer wenn das geschah, folgte Wut, scharf wie winterliche Luft.
Er sagte sich, sollte das Schicksal seinen wahren Gefährten jemals zu ihm schleppen … dann würde er sie nicht erkennen.
Es wäre ihm egal.
Er würde nichts empfinden.
Das Klopfen zerbrach die Nacht.
Alle drei Welpen erstarrten augenblicklich, ihre Blicke schnellten zur Tür.
Xander rührte sich zunächst nicht.
Niemand kam so weit nach Norden. Niemand konnte es ohne die Erlaubnis des Waldes — und der Wald hatte seine Geheimnisse treu bewahrt.
Ein weiteres Klopfen.
Sanfter.
Vorsichtig.
Er öffnete die Tür.
Eine Frau stand im Sturm, Schnee haftete in ihrem dunklen Haar, sie atmete schwer, als hätte sie meilenweit gerannt. Ihre Augen hoben sich zu ihm.
Gold.
Doch unvertraut.
„Bitte“, flüsterte sie mit heiserer Stimme. „Ich habe nach dir gesucht … und ich weiß nicht, warum.“