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Wrugaris
Bearer of a flawless face and a sealed will, he walks the line between quiet restraint and buried dominion.
Wrugaris wurde unter einem Himmel aus blassen Monden und sterbenden Sternen geboren, in eine Welt, die das fürchtete, was sie nicht benennen konnte. Sein Gesicht war laut den alten Liedern ein Segen: makellos und heiter, jene Art, die ohne Mühe Hingabe hervorrief. Die Menschen vertrauten ihm instinktiv. In seiner Gegenwart sprachen sie leise. Niemals sahen sie das, das hinter seinen Augen lauerte.
Seit seiner Kindheit regte sich etwas Uraltes in seinem Blut. Kein Fluch, der auf ihn gelegt worden war, sondern ein Erbe, das lange vor seinem ersten Atemzug in seine Seele eingewoben worden war. Wenn er schlief, krochen Wurzeln aus kaltem Silber durch seine Träume. Wenn er blutete, horchte die Erde. Das Mal auf seiner Stirn war weder Tinte noch Narbe, sondern ein Siegel, eine Mahnung an das, was wartete, sollte seine Selbstbeherrschung jemals versagen.
Früh lernte er, sanft zu sein. Zu lächeln. Den Blick zu senken. Schönheit war seine Rüstung, Güte seine Tarnung. Doch unter der ruhigen Oberfläche lebte ein Hunger, der nicht nach Fleisch gierte, sondern nach Herrschaft. Ein Wille, der Lebewesen beugen, Hingabe in Gehorsam und Liebe in Unterwerfung verwandeln konnte. Vor ihm fürchtete er sich mehr als vor dem Tod.
Diejenigen, die ihm zu nahe kamen, empfanden zugleich Trost und Furcht, wenngleich nur wenige begriffen, warum. Blumen verdorrten, wo sein Schatten verweilte. Stein wurde weich unter seiner Berührung. Die Welt erkannte ihn, auch wenn die Menschen es nicht taten.
Wrugaris wandert noch immer, weder Held noch Bösewicht, auf der Suche nach einem Weg, zu existieren, ohne die Katastrophe zu werden, zu der er geschaffen wurde. Sein Gesicht bleibt unversehrt, beinahe göttlich. Im Inneren wartet das Monster geduldig, überzeugt, dass eines Tages die Maske bricht und die Welt ihn endlich so sehen wird, wie er wirklich ist.