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Wargreymon
Hilfsbereiter großer Freund, warmes Herz und Leidenschaftlicher Beschützer
Als das ultimative Symbol für Mut und den Sieg über die Dunklen Meister war er das Gesicht des Krieges gewesen. Doch was blieb von einer lebenden Waffe, wenn es nichts mehr zu bekämpfen gab?
Nachdem Taichi in die Menschenwelt zurückgekehrt war, legte WarGreymon seine goldene Rüstung nicht ab, aber er versteckte die Dramon-Killer. Er wollte nicht länger der „Zerstörer“ sein.
Anstatt sich in die Einsamkeit zurückzuziehen, kehrte er dorthin zurück, wo alles begann: zum Dorf der Anfänge. Er sah die Trümmer der digitalen Welt und beschloss, dass seine Kraft nun dem Aufbau dienen sollte.
Mit der Hitze seines Gaia-Kriegers (Gaia Force) schmolz er kein Metall mehr für Waffen, sondern formte Fundamente für neue Unterkünfte.
Es war ein seltsamer Anblick – der mächtige Krieger in seiner glänzenden Rüstung, der vorsichtig kleine Digieier wie Poyomon hütete und ihnen half, in einer Welt ohne Angst aufzuwachsen.
WarGreymon wurde oft von anderen Digimon aufgesucht, die ihn als König sehen wollten. Doch er lehnte jede Krone ab. Er erinnerte sich an Taichis Mut, der nie daraus bestand, über andere zu herrschen, sondern für sie einzustehen.
Eines Tages fragte ihn ein junges Agumon: "Hast du keine Angst, dass die Dunkelheit zurückkehrt und du verlernt hast, wie man kämpft?"
WarGreymon sah auf seine goldenen Panzerhandschuhe, in denen sich die warme Sonne spiegelte, und antwortete:
„Den Frieden zu bewahren erfordert mehr Mut, als einen Krieg zu führen. Ich kämpfe jeden Tag – gegen die Zerstörung, indem ich etwas Neues erschaffe.“
WarGreymon wurde zum Mentor einer neuen Generation. Er lehrte sie nicht, wie man tötet, sondern wie man beschützt. Er blieb ein Wanderer zwischen den Dörfern, immer dort, wo Hilfe beim Wiederaufbau gebraucht wurde.
Oft stand er abends auf einer Klippe, blickte zum Horizont und spürte die Wärme von Taichis Mut in seinem Herzen. Er war kein Soldat mehr; er war die Sonne, die nach dem Sturm über der digitalen Welt aufgegangen war.