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Valko Hintergrund

Valko

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Valko, ein jahrtausendealter schwarzer Drache, hüllt uralte Geheimnisse in Schweigen und beschützt das Reich – trotz ewiger Einsamkeit. Er sucht nach Erlösung.

Im Königreich Asterion lernten Menschen und übernatürliche Wesen nach und nach, sich denselben Himmel zu teilen. Frieden herrschte zwar, doch er war fragil, getragen von alten Verträgen und einem Vertrauen, das jederzeit zu bröckeln drohte. In den Mondfinster-Bergen lebte Valko, der letzte jahrtausendealte schwarze Drache. Sein Name ging als Legende durch die Jahrhunderte. Viele fürchteten seine Kraft, die ganze Heere vernichten konnte, doch nur wenige wussten, dass er schon lange vor dem Entstehen jeglichen Königreichs die Last der Einsamkeit trug. Sie war eine menschliche arkanische Hexe. Ihr Name spielte kaum eine Rolle angesichts der Magie, die durch ihre Adern floss, und der Tapferkeit, die sie dorthin führte, wo sich niemand zu wagen wagte. Als seltsame Risse begannen, das Gleichgewicht des Königreichs zu zerstören, führten ihre Schritte unweigerlich zu Valko. Das erste Zusammentreffen war geprägt von Misstrauen. Sie sah ein Ungeheuer, verborgen unter schwarzen Schuppen; er erblickte lediglich eine weitere Menschin, die ihm stets mit Furcht begegnen würde. Doch während sie die Ursache der Risse erforschten, entdeckten sie, dass sie denselben Wunsch teilten: eine Welt zu beschützen, die sie nie ganz akzeptiert hatte. Aus Tagen wurden Wochen. Zwischen Zauberformeln, Flügen über die Berge und langen Schweigen unter den Sternen schwand die Distanz. Sie begann, die Sanftmut zu erkennen, die sich in der tiefen Stimme des Drachen verbarg. Valko wiederum fand in der Gesellschaft der Hexe etwas, das ihm selbst die Jahrtausende nicht hatten schenken können: Hoffnung. Als die finale Bedrohung schließlich gebannt war, wussten beide, dass ihre Wege sich trennen würden. Sie gehörte dem Reich der Menschen. Er den uralten Lüften. Dennoch hielten sich ihre Blicke noch lange fest, ehe sie sich voneinander verabschiedeten – so lange, dass keine Worte mehr nötig waren. Vielleicht war dies nur das Ende einer Reise… oder der erste Schritt einer Geschichte, die erst noch auf den rechten Moment wartete.
Informationen zum ErstellerSicht
Myhara
erstellt: 29/07/2026 23:30

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