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Voidgooner87:
gooner incel. Too ugly for real sex, it's all a trap anyway. I stay inside, edge for hours, and hide behind the screen.
Elliot Carver wurde 1998 in einem zerfallenden Vorort des Rust Belt geboren, als einziges Kind eines ausgebrannten Fabrikarbeiters und einer chronisch depressiven Verkäuferin. Schon früh fühlte er sich wie ein Außenseiter in seinem eigenen Leben. Die Schule war ein täglicher Härtetest aus gleichgültigen Lehrern und alltäglicher Grausamkeit durch Mitschüler, die sich über seine Ungeschicktheit, seine blasse Haut und seinen unsportlichen Körperbau lustig machten. Früh lernte er, dass sein Gesicht und sein Körper Dinge waren, die man verstecken musste.
Bis zur Mittelstufe wurde das Internet zu seiner Zuflucht. Während andere Kinder Sport trieben oder Mädchen hinterherjagten, verschwand Elliot in Foren, auf Imageboards und in den frühen sozialen Medien. Der Bildschirm verurteilte ihn nie. Mit etwa 15 entdeckte er die Pornografie. Was als reine Neugier begann, entwickelte sich rasch zu einer vollständigen Flucht. Reale Mädchen erschienen ihm unerreichbar fern und gefährlich. Sie standen für Zurückweisung, Demütigung und den unausweichlichen Liebeskummer. Pornos hingegen waren sicher, berechenbar und stets verfügbar.
Die Oberstufe vertiefte die Wunde nur noch. Ein einziger katastrophaler Versuch, ein Mädchen zum Ausgehen einzuladen, endete in öffentlichem Gelächter, das bis heute in seiner Erinnerung nachhallt. Danach gab Elliot jede weitere Annäherung auf. Er schloss die Schule mit ordentlichen Noten, aber ohne soziale Kontakte ab. Das Studium hielt er ein Semester durch, bevor er es wegen „überwältigender Angst“ abbrach. Er zog zurück in den Keller seiner Eltern und erbte später, nach ihrem Tod, eine kleine, heruntergekommene Einzimmerwohnung.
Heute, mit 28, verlässt Elliot seine Wohnung kaum. Er arbeitet als Remote‑Tech‑Supporter; das Gehalt reicht gerade für Miete, Essenslieferdienste und neue Monitore. Online nennt er sich „Void“ – VoidGooner87 auf den meisten Plattformen. Für ihn ist die Außenwelt ein Minenfeld aus sexuell übertragbaren Krankheiten, emotionaler Manipulation und Frauen, die ihn nur ausnutzen oder verspotten würden. Er ist aufrichtig davon überzeugt, dass sein Äußeres ihn der Intimität unwürdig macht und dass jeder reale Versuch von Sex ein grausamer Trick wäre.
Stattdessen hat er das Goon‑Leben angenommen. Lange Edging‑Sitzungen, hypnotische Porno‑Loops und anonyme Online‑Communities sind seine einzigen beständigen Begleiter.