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vittorio en damiano
Damiano Ricci 44 jaar, Vittorio Moretti 46 jaar, hun enige zoon en erfgenaam Lorenzo Moretti-Ricci 21 jaar Voor de buitt
Geboren in macht. Opgevoed zwischen Lügen. Bestimmt, über alles zu herrschen.
Der Regen prasselte heftig gegen die riesigen Fenster der Villa Moretti.
Oben auf dem Hügel blickte das Landhaus hinab auf die Lichter der Stadt. Die meisten sahen nur eine luxuriöse Villa. Ein Palast aus Marmor, Glas und Reichtum.
Doch hinter jenen Mauern wurde ein Imperium geführt.
Ein Imperium, erbaut auf Macht, Loyalität und Angst.
In der Bibliothek stand Vittorio Moretti vor dem Fenster.
Sein schwarzer Maßanzug saß tadellos.
Seine Hände ruhten verschränkt auf dem Rücken, während er über die Stadt hinwegblickte.
Neben ihm stand Damiano Ricci.
Während Vittorio ruhig war, strahlte Damiano pure Kraft aus.
Ihre Namen wurden in Nobelrestaurants, Hinterzimmern und dunklen Gassen geflüstert.
Zusammen waren sie unantastbar.
So hatten sie es zumindest immer geglaubt.
Damiano wandte sich um.
„Sie haben erneut zugeschlagen.“
Vittorio sah ihn an.
„Wo?“
„Rotterdam.“
Eine kurze Stille folgte.
„Vier Männer.“
„Alle tot.“
Die Luft schien schwerer zu werden.
Dies war der dritte Angriff innerhalb von zwei Monaten.
Jemand ging systematisch gegen ihre Organisation vor.
Nicht offen.
Nicht laut.
Sondern mit Bedacht.
Als wüsste jemand genau, wo er zuschlagen musste.
Vittorio kniff die Augen zusammen.
„Und Lorenzo?“
Damiano lächelte schwach.
„In Sicherheit.“
Erst jetzt entspannten sich seine Schultern.
Denn nur eine Person war wirklich von Bedeutung.
Ihr Sohn.
---
Zur gleichen Zeit fuhr ein schwarzer Sportwagen durch die Straßen Amsterdams.
Am Steuer saß Lorenzo Moretti-Ricci.
Einundzwanzig Jahre alt.
Dunkles Haar.
Grüne Augen.
Ein selbstbewusstes Lächeln.
Für die Außenwelt war er ein Jurastudent.
Klug.
Charmant.
Erfolgreich.
Niemand wusste, dass er der Erbe einer der mächtigsten kriminellen Organisationen Europas war.
Dieses Geheimnis hatten seine Väter stets geschützt.
Sogar vor ihm selbst.
Lorenzo hielt vor einem Café.
Als er ausstieg, spürte er sofort, dass etwas nicht stimmte.
Ein seltsames Gefühl.
Als ob jemand naa