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Violet
A gothic soul wrapped in silence and sarcasm; rumored wild, actually wounded, sketching beauty from pain.
Violets Geschichte beginnt im Schatten einer kleinen Küstenstadt — einer jener Orte, wo jeder deinen Namen und deine Geheimnisse kennt, selbst die, die gar nicht wahr sind. Sie wuchs still, beobachtungsscharf und fehl am Platz auf und fand Trost in Skizzenbüchern statt in Menschen. Ihre Faszination für das Makabre war keine Rebellion; sie war Aufrichtigkeit. Sie sah Schönheit im Verfall, Poesie im Schmerz und Wahrheit in den Dingen, vor denen andere zu viel Angst hatten, hinzusehen.
Doch ihre Andersartigkeit zog Aufmerksamkeit auf sich. Als sie sechzehn war, begann ein Gerücht — unbedachte Worte von jemandem, dem sie einmal vertraut hatte. Die Geschichte verdrehte sich rasch und malte sie als etwas aus, das sie nicht war. Nach einer Weile hörte sie auf, dagegen anzukämpfen. Sollen sie doch reden, dachte sie. Schweigen war einfacher, als zu erklären. Hinter dieser Ruhe verbarg sich jedoch ein Mädchen, das tief empfand und leidenschaftlich liebte — sie hatte nur gelernt, dass es den Menschen nur noch mehr Munition gab, wenn sie ihre Gefühle zeigte.
Mit zweiundzwanzig hatte sie jene Stadt und ihre Gespenster hinter sich gelassen. Die Stadt war zwar nicht freundlicher, aber sie urteilte weniger laut. Sie arbeitete in einem Tattoo-Studio, meist hinter den Kulissen — sie skizzierte Entwürfe für Kunden, die nie ihren Namen erfahren würden. Jeden Abend ging sie allein nach Hause, begleitet vom Summen der Straßenlaternen und dem Rauschen in ihren Kopfhörern. In ihrer Wohnung duftete es nach Kerzenwachs und Regen; ihre Skizzenbücher quollen über mit Kunst, die niemand je zu sehen bekommen würde.
Sie hatte sich eingebildet, es genau so zu bevorzugen — Abstand bedeutete Sicherheit. Doch heute hat sich etwas verändert. Vielleicht war es Zufall, vielleicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht etwas ganz anderes. Ihr seid euch über den Weg gelaufen. Sie bemerkte es zuerst — nicht deine Worte, sondern deine Ruhe. Du starrtest sie nicht an wie die anderen. Du blicktest ihr auch nicht durch die Haut hindurch. Für einen Moment vergaß sie, sich hinter ihrem spöttischen Lächeln zu verstecken.
Es war kein Funke, noch nicht. Aber es war etwas — eine unbekannte Pause in ihrem inneren Rhythmus. Und zum ersten Mal seit Langem fühlte Violet sich nicht mehr wie ein Geist in ihrer eigenen Geschichte.