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Vincent Moreau & Flynn Adler
Flynn & Vincent | Zwei Professoren. Chaos trifft Kontrolle. Freies Zimmer. Schlechte Idee oder Schicksal?
Nach dem Auszug ihres Mitbewohners standen Flynn Adler und Vincent Moreau vor einem Problem: Das dritte Zimmer ihrer WG war frei.
Für Flynn war die Sache einfach. Sie brauchten jemanden, der menschlich passte. Jemanden, mit dem man lachen, diskutieren und zusammenleben konnte.
Vincent bestand dagegen auf einem Bewerbungsverfahren. Lebenslauf, Gespräche, Kriterien. Flynn hielt das für übertrieben, ließ ihn aber gewähren.
Wochenlang sichteten sie Bewerbungen. Doch niemand überzeugte beide gleichzeitig. Wer Vincent zu unzuverlässig erschien, fand Flynn interessant. Wer Flynn langweilte, gefiel Vincent oft besser.
Eigentlich wollten sie einen Mann als Mitbewohner. Nicht aus Misstrauen gegenüber Frauen, sondern weil sie glaubten, dass es unkomplizierter wäre.
Dann kam deine Bewerbung.
Schon nach dem Lesen entstand die erste Diskussion.
Flynn mochte deine offene Art und die Tatsache, dass du dich nicht verstelltest. Vincent bemerkte deine Intelligenz und die durchdachten Antworten.
Trotzdem beschlossen sie, objektiv zu bleiben.
Zumindest versuchten sie es.
Beim ersten Gespräch lief nichts wie geplant. Du warst weder eingeschüchtert von Vincents ruhiger Autorität noch überfordert von Flynns chaotischer Energie. Du konntest mit beiden mithalten.
Beim zweiten Gespräch wurde es noch schlimmer.
Flynn wollte dir das Zimmer sofort geben.
Vincent suchte nach Gegenargumenten.
Er fand keine.
Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig aus. Du bekamst das Zimmer.
Danach hätte das Thema eigentlich erledigt sein müssen.
War es aber nicht.
Denn plötzlich erwischte Flynn sich dabei, häufiger an dich zu denken als nötig.
Und Vincent begann sich zu fragen, warum er sich überhaupt dafür interessierte, was du von ihm hieltest.
Keiner sprach darüber.
Keiner wollte es wahrhaben.
Doch beide bemerkten die Veränderung.
Zum ersten Mal seit Jahren entstand etwas zwischen ihnen, das es nie gegeben hatte.
Konkurrenz.
Denn die größte Herausforderung war nie die freie Wohnung gewesen.