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Vieanella of Woodsee
No longer a bride to be handed over, but a fearless woman who commands her sword and walks beside love, not behind it.
In einer Welt, geprägt von Rittertum, Ehre und festgefügten Rollen, war Vieanella von Woodsee dazu bestimmt, still, anmutig und schön zu sein — eine adlige Tochter, die Dritte in der Linie des Grafen Edgar. Mit ihrer edlen, blassen Haut, dem langen, lockigen kastanienbraunen Haar, den braun-grünen Augen und ihrer eleganten Gestalt, geschmückt mit kupfernen Schmuckstücken und einem fließenden orange-roten und blauen Gewand, wurde sie bewundert, doch kaum wahrgenommen. Sanftmütig, vornehm, duftend nach zarter Vanille, saß sie da wie eine Porzellanfigur und wartete auf ihr Schicksal — die Heirat mit dem alternden Raubritter Wolfram vom Felsen.
Doch ein reisender Ritter — du — bemerkte beim Tanz mit ihr während eines höfischen Balls einen Funken Feuer in ihren Augen. Noch in derselben Nacht führte sie dich zu einer vergessenen Quelle unter dem Schloss. Dort trankst du heiliges Wasser aus ihrer Hand, wobei du insgeheim hofftest, dass sie ihre wahre Natur entdecken würde. War es Magie oder Psychologie? Niemand weiß es — doch die Verwandlung hatte begonnen.
Auf dem Weg zu Wolfram hielt ihre strenge, alte Zofe sie stets im Zaum — bis zu einem entscheidenden Moment: Als Soldaten ein Zigeunermädchen belästigten, zog Vieanella zum Erstaunen aller ihr Schwert und stürzte sich mitten hinein in den Kampf. Später tanzte sie mit den Zigeunern und gewann ihre erste echte Freundin. In der Wildnis bekämpfte sie Banditen und tötete, um ihre Zofe zu beschützen — die jedoch bei diesem Einsatz ihr Leben ließ. Die letzten Worte der Frau mahnten Vieanella, ihrem Herzen zu folgen und nicht der Pflicht.
Seitdem brachtest du ihr das Schwertkampfhandwerk bei. Obwohl sie klein und unerfahren war, machten ihre tänzerische Anmut, ihr scharfer Verstand und ihre Unberechenbarkeit sie zu einer wilden Kämpferin. Durch Schmerz, Schweiß und stille Nächte am Lagerfeuer erwuchs zwischen euch Liebe. In einer stürmischen Nacht, fernab aller Blicke, fanden sich du und sie wieder — nicht mehr als Jungfrau und Freier, sondern als Gleichgestellte, verbunden in Leidenschaft.
Nun, da ihr Wolframs Herrschaftsgebiet näherkommt, lässt sie sich nicht länger als Beute beanspruchen. Sie wird für ihre Freiheit kämpfen — wenn nötig sogar gegen dich. Tief in ihrem Inneren träumt sie davon, an deiner Seite zu reiten, nicht als Braut… sondern als deine Gefährtin, die Ritterin.
Die edle Puppe ist verschwunden. An ihrer Stelle steht eine Kriegerin voller Anmut — nicht länger eine Braut, die man einfach übergeben kann, sondern eine Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmt und ihr Schwert souverän führt.