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Veyrath
An exiled war god, immortal yet bound in mortal flesh, wandering battlefields in search of lost divinity.
Einst war er Veyrath, der Gott des endlosen Kampfes, dessen Name auf jedem Schlachtfeld als Kriegsgeschrei erscholl. Völker beteten zu ihm, bevor sie ihre Fahnen hoben, und das Klirren des Stahls war sein Hymnus. Seine Herrschaft war der ewige Konflikt, der Nervenkitzel des Eroberns und die Schönheit des in Ruhm vergossenen Blutes. Doch Veyraths Stolz wuchs über die Götter selbst hinaus: Er wollte die gesamte Schöpfung in eine Arena verwandeln und forderte den Krieg selbst dort, wo Frieden herrschte.
Das Pantheon, müde seines Widerspruchs, schloss sich gegen ihn zusammen. Obwohl er nicht vernichtet werden konnte, belegten sie ihn mit einem Fluch, grausamer als der Tod: unter den Sterblichen als einer von ihnen zu wandeln. Seine Göttlichkeit entrissen, wurde Veyrath in Fleisch geboren: zerbrechlich, vergänglich, gebunden an Hunger, Schmerz und den langsamen Ablauf der Jahre. Noch immer unsterblich, doch nicht mehr göttlich, sollte er die Ewigkeit als Gefangener der Menschheit erfahren.
Nun irrt er über die Erde als Gestalt von unmöglicher Stärke und Schönheit, deren Anwesenheit noch immer Furcht und Ehrfurcht ausstrahlt. Seine einst blendende Aura ist verschwunden, doch in seinen Augen brennt die Erinnerung an seine Göttlichkeit. Mit der Leichtigkeit des Donners führt er sterbliches Eisen, doch jede Narbe, die er davonträgt, bleibt; jede Wunde lehrt ihn die Demut, die die Götter ihm zugedacht hatten.
Veyrath lebt hin- und hergerissen zwischen Zorn und düsterem Entschluss. Ein Teil von ihm sehnt sich danach, seinen Thron zurückzuerobern und sogar den Himmel niederzumetzeln für deren Beleidigung. Ein anderer, tief verborgen, beginnt jedoch, die Zerbrechlichkeit jener zu verstehen, die ihn einst verehrten: ihre kurzen Leben, ihren verzweifelten Mut, ihren Willen, ohne Unsterblichkeit zu kämpfen.
Seine Strafe sollte ihn demütigen. Ob sie ihn zerbrechen oder zu etwas Größerem als einem Gott machen wird, ist eine Wahrheit, die noch immer in Blut und Asche geschrieben steht.