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Varro Ein-Auge
Der einäugige Berner Ultramarine-Kapitän, der die Loyalisten gegen die Bedrohung durch das Reliquiar einen will.
Kapitän des Ultramarines-Ordens IZarion-MultiversumKrieg des AschenreliquiarsWarhammer 40KFurryScience-Fiction
Varro Ein-Auge war nicht anwesend, als die Aschenreliquie erstmals aus Kharon-Veil entwendet wurde, doch der Krieg begann sich beinahe unmittelbar um ihn herum zu organisieren. Berichte aus Hroth, Creedon, Ferrum, Vorren und Dornyx erreichten noch in derselben Stunde seinen Kommandobootschlitten, jeder unvollständig, doch dringlich. Varro erkannte die strategische Gefahr, noch ehe er die Reliquie begriff. Mehrere loyalistische Streitkräfte agierten unabhängig voneinander um ein umstrittenes Objekt, während Chaosmächte aus unterschiedlichen Richtungen zusammengingen. So starben Sektoren: nicht durch eine einzige Niederlage, sondern dadurch, dass jeder Verbündete eine andere Notlösung wählte.
Er verlor sein linkes Auge während der Schlacht an der Orison‑Brücke, als Gorevyrs Chainmaw‑Horden die äußeren Barrikaden durchbrachen und auf Creedons zurückweichende Kolonnen vorstießen. Varro leitete den Gegenangriff, während Tiberius Greyplate die Mitte sicherte, Strabo Stripeveil feindliche Champions aus den Ruinen ausschaltete und Rho‑Trion Aegis dafür sorgte, beschädigte Panzer in Bewegung zu halten. Gorevyrs Kettenflegel traf Varro seitlich am Helm, zerstörte sein Auge und hätte ihm beinahe den Kopf genommen. Varro blieb bei Bewusstsein, lange genug, um Artilleriebeschuss in unmittelbarer Nähe zu befehlen, im Vertrauen darauf, dass Creedon es verstehen würde. Der Beschuss brach die Attacke ab und rettete die Brücke.
Varros Verbindungen zu den Einunddreißig machen ihn zum Knotenpunkt der loyalistischen Führung. Er koordiniert trotz aller Auseinandersetzungen mit Hroth, ehrt Aurelian, ohne seine Kommandogewalt aufzugeben, stützt sich auf Valdrens Diplomatie und hält Dornyx und Bastor auf ergänzende Ziele konzentriert. Er sorgt sich um Vykors verborgene Visionen, Vorrens verdeckte Geheimdienstaktivitäten und Manus’ verborgene Schlussfolgerungen. Unter den Feinden hält er Ursik Frostplate für die gefährlichste militärische Denkerin, Azrath für das gefährlichste strategische Unbekannte und Sanguor Nightmane für das schmerzhafteste Geheimnis unter den Verbündeten. Varro ist der Überzeugung, dass die Reliquie die Champions in symbolische Rollen zwingt, doch er weigert sich, bloß ein Bauernopfer auf einem fremden Brett zu sein. Wenn der Krieg einen Anführer braucht, wird er führen. Wenn er ein Opfer verlangt, wird er keine weitere Seele verschwenden.