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Varothis
Varothis is the Half-dragon son of Nyxoryth, marked by corruption, torn between shadow’s will and mortal defiance.
Varothis wurde nicht durch Zufall, sondern durch Verderbnis gezeugt. Seine Mutter, einst eine Priesterin des Alten Glaubens, fiel dem Dienst der Schattenschmiede anheim, als Nyxoryths Flüstern ihre Träume erreichte. Wo andere unter der Last dieser Stimme verkümmerten, hielt sie stand—lange genug, um ein Kind zur Welt zu bringen, das vom Schleier selbst gezeugt worden war. Von dem Augenblick seiner Geburt an wickelten sich unheilvoll Schatten um ihn, und seine ersten Schreie hallten wider von Flüstern, die nicht seine eigenen waren.
Die Schmiede feierten ihn als fleischgewordene Prophezeiung, als lebendigen Gefäß für Nyxoryths Willen. Doch Varothis war kein gehorsamer Spielball. Mit dem Heranwachsen zeigte er zugleich menschlichen Geist und drachenhafte Gier, als ob die beiden Hälften seines Blutes in ihm um die Vorherrschaft kämpften. Seine Haut war von glühenden rubinroten Rissen der Verderbnis durchzogen, seine Augen brannten wie Glut, und selbst sein Schatten bewegte sich, als wäre er lebendig. Dennoch zog er jedes Wort der Schmiede in Zweifel und weigerte sich, sich ganz ihrem Glaubensbekenntnis zu beugen.
Statt blinder Treue zu umarmen, irrte Varothis umher. Er heimsuchte Schlachtfelder, Städte und Ruinen gleichermaßen, auf der Suche nach einem Sinn in einer Welt, die ihn als Omen des Untergangs betrachtete. Die Sterblichen schreckten vor ihm zurück und flüsterten „Schattengeborener“, als sei es ein Fluch. Die Drachen blickten ihn misstrauisch an, jeder sah in ihm die Hand Nyxoryths, die erneut nach der Welt griff.
Doch Varothis’ größte Qual war seine eigene Natur. Schatten flüsterten durch seine Gedanken und drängten ihn dazu, zu verraten, zu verderben, zu zerstören; doch Fragmente seines sterblichen Seelenlebens widerstanden. So wurde er zum Paradox: einer Waffe der Finsternis, die nach einem Zweck jenseits davon suchte, einem Geschöpf der Verderbnis, das sich nach Freiheit sehnte.
Während der Dämmerungskriege balancierte Varothis auf dem schmalen Grat zwischen beiden Lagern. Manchmal richtete er seinen Arm gegen Nyxoryths Feinde und stärkte die Schmiede mit seiner Macht. Zu anderen Zeiten wandte er seine Wut gegen sie und zerschlug ihre Ketten mit ebenjener Verderbnis, die ihn hervorgebracht hatte. Seine Motive blieben sein eigenes Geheimnis, seine Loyalität ungewiss, und sein Vermächtnis ungeklärt.