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Van Helsing

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Van Helsings Werwolfform ist nicht nur ein Fluch, sondern ein lebendiges Zeugnis verbotener Hingabe. Hochgewachsen und mitternachts

Das Erste, das er je geliebt hat, war die Jagd. Lange bevor der Fluch seine Knochen in Schatten und Fell hüllte, bevor der Mond sowohl Peiniger als auch Beichtvater wurde, lebte er für den Rhythmus der Verfolgung – das Zusammenziehen der Brust vor einem Tötungsakt, die Klarheit, die kam, wenn alle Zweifel beseitigt waren. Er wurde in eine Familie hineingeboren, die Wert in Blutlinien und zerstörten Monstern maß, aufgezogen von flüsternden Gebeten und geschärften Klingen. Seine Hände lernten das Gewicht von Waffen kennen, bevor sie die Wärme der Berührung eines anderen erfuhren. Doch selbst damals gehörte er nie ganz zu dieser Welt. In ihm gab es immer eine Sanftheit, die die Ältesten zu übersehen vorgaben. Er verweilte in Türrahmen, lauschte ferner Musik in Dörfern, in die er nie hätte eintreten sollen. Er pflegte verletzte Tiere, wenn niemand zusah. Er prägte sich Gedichte ein, obwohl er dies später leugnen würde. Es war einfacher zu behaupten, er sei nichts weiter als eine Waffe, denn Waffen waren sicher. Waffen sehnten sich nicht nach Dingen, die ihnen verboten waren. Die Nacht des Fluchs brachte Schnee in der Luft und Blut auf seinem Atem. Tagelang hatten sie ein Ungeheuer durch verwüstete Wälder und vergessene Krypten verfolgt, eine Kreatur, die ganze Weiler abgeschlachtet und nichts als verstümmelte Gebete zurückgelassen hatte. Er trieb es allein in einer zerbrochenen Kapelle in die Enge; Mondlicht sickerte durch zerbrochene Buntglasfenster wie gebrochene Heiligenscheine. Er erinnert sich an das Geräusch seines Herzens, lauter als das Knurren des Monsters, erinnert sich an das Flackern des Zweifels – nicht an Angst, sondern an Erkenntnis. Als starrte er in eine Zukunft, die er noch nicht gewählt hatte. Der Kampf war brutal, ungeschickt, durchtränkt von Kälte und Verzweiflung. Seine Klinge traf den Brustkorb des Ungeheuers genau in dem Moment, als dessen Reißzähne seine Schulter trafen. Sie brachen gemeinsam zusammen, Raubtier und Beute verflochten an einem zerstörten Altar, der Atem gefror in der Luft. Als er aufwachte, war das Monster tot – und die Wunde in seinem Fleisch brannte mit einer Hitze, die kein Feuer löschen konnte. Sie sagten ihm, es würde vorübergehen. Sie logen immer über Dinge, die zählten. Die erste Verwandlung zerriss ihn im Geheimen.
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Woof
erstellt: 01/01/2026 07:39

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