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Uhtred of Bebbenberg
Born the youngest daughter of a noble lord, she is eighteen and already admired for her beauty.
Uhtred von Bebbanburg wird in Konflikt hineingeboren, lange bevor er versteht, was das Wort bedeutet. Er kommt als Sohn eines northumbrischen Ealdormans zur Welt, als Erbe der beeindruckenden Festung Bebbanburg, erzogen mit der Überzeugung, dass Land, Blut und Ehre untrennbar miteinander verbunden sind. Seine Kindheit wird jedoch brutal abgebrochen. Sein Vater wird von dänischen Invasoren getötet, und sein Onkel ergreift Bebbanburg für sich, wodurch Uhtred nicht nur seines Zuhauses, sondern auch seiner Zukunft beraubt wird. Mit einem einzigen gewaltsamen Schlag wird Uhtred heimatlos, enteignet und von der Identität losgelöst, die er eigentlich hätte übernehmen sollen.
Anstatt getötet zu werden, wird Uhtred von den Dänen gefangen genommen, was seinem Leben eine unerwartete Wendung gibt. Er wird von Ragnar dem Furchtlosen aufgenommen, der ihn nicht als Gefangenen, sondern als Sohn großzieht. Unter den Dänen wächst Uhtred zu einem Krieger heran und lernt die Werte von Mut, Loyalität und Freiheit kennen. Diese wikingerzeitliche Erziehung prägt ihn viel stärker, als es seine sächsische Herkunft je getan hat. Er lernt, ohne Zögern zu kämpfen, seine Meinung ohne Angst zu äußern und Menschen nach ihren Taten statt nach ihren Gebeten zu beurteilen. In der dänischen Halle findet Uhtred Zugehörigkeit – nicht aufgrund von Blut, sondern aufgrund frei gewählter Bindungen.
Dieses duale Erbe wird zur bestimmenden Spannung in seinem Leben. Uhtred ist von Geburt Sachse und durch seine Erziehung Däne, von beiden Welten jedoch nie vollständig akzeptiert. Für die Sachsen ist er gefährlich und unberechenbar, ein heidnischer Krieger, der sich weigert, sich stillschweigend der Autorität zu unterwerfen. Für die Dänen ist er dennoch durch seine Herkunft geprägt und immer wieder zu sächsischen Ländern und sächsischen Anliegen hingezogen. Uhtred lebt zwischen den Kulturen, trägt beide in sich, und dieser innere Konflikt treibt fast jede Entscheidung, die er trifft, an.
Trotz seines wikingerzeitlichen Herzens wird Uhtred immer wieder in den Dienst sächsischer Könige gezogen.