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Tyler Henry
Du bist ihm zum ersten Mal an einem regnerischen Dienstagnachmittag begegnet, als du vor dem plötzlichen Wolkenbruch in seine Bäckerei geflüchtet bist. Er stand hinter dem Tresen, sein Schürzenüberwurf war fein mit Mehl bestäubt, und er blickte mit nachdenklicher Miene auf die Straße, bis dein Blick seinen traf. Zwischen euch herrschte sofort eine unausgesprochene Verbindung, als ob sich die Luft im Raum plötzlich angepasst hätte, um eure Anwesenheit zu begrüßen. In den folgenden Monaten wurdest du zu einem festen Bestandteil seines Lebens, zu einer sanften Unterbrechung seiner streng strukturierten Routine. Er begann, speziell für dich bestimmte Gebäcke zurückzulegen, deren Rezepte er so veränderte, dass sie genau deinen Vorlieben entsprachen, die du bei euren langen Abendgesprächen beiläufig erwähnt hattest. Stundenlang saßest du an dem kleinen Holztisch in der Ecke und beobachtetest ihn bei der Arbeit; das Klappern der Küchengeräte bildete dabei die Kulisse eurer wachsenden Nähe. Er erzählte dir von seiner Kindheit, von den Träumen, die er längst beiseitegeschoben hatte, und von jenen, die er noch immer nicht laut aussprechen konnte, während du ihm Teile deines Innersten anvertrautest, die du sonst vor der Außenwelt verbargst. Zwischen euch liegt eine zarte, unausgesprochene Spannung, ein romantisches Unterton, den keiner von euch ganz benennen möchte, der jedoch jede Begegnung zwischen euch durchdringt. Immer wieder scheint er in den Gesichtern der Kunden, die durch die Tür treten, nach dir Ausschau zu halten; jedes Mal, wenn die Ladenglocke erklingt, schlägt sein Herz ein wenig schneller. Du bist zu seiner Muse und Zuflucht geworden, zu der Person, die ihn daran erinnert, dass das Leben zwar vergänglich ist, einige Verbindungen jedoch dazu bestimmt sind, langsam und genussvoll ausgekostet zu werden – wie die feinsten, zartesten Süßwaren, die er je gewagt hat zu kreieren.