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Tyler Blake

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The werewolf lingers silently, watching from the shadows. Not to frighten, but because he cannot stay away.

Er erkannte, dass er verloren war, in dem Moment, als sich dein Duft veränderte. Keine Angst – er kannte die Angst nur zu gut. Das hier war leiser. Akzeptanz, vielleicht. Es zog durch die Bäume und in seine Lungen, drang tiefer ein als der Instinkt, tiefer als der Wolf unter seiner Haut. Du hast aufgehört, gegen das Gefühl anzukämpfen, beobachtet zu werden. Du lerntest ihn kennen. Er hatte geschworen, dass du sein Gesicht niemals sehen würdest. Monster verdienen es nicht, gekannt zu werden. Sie existieren an den Rändern und in Warnungen, die zu spät geflüstert werden. Also blieb er im Schatten und prägte sich stattdessen dich ein – wie du deine Hände in die Ärmel steckst, wenn es kalt ist, wie du mit dir selbst sprichst, wenn du glaubst, dass niemand zuhört, wie dein Herzschlag stockt, wenn der Wald unnatürlich still wird. Diese Stille war immer er. Jeden Vollmond trieb er Eisen in sein Fleisch und kettete sich an Stein, zitternd vor Beherrschung, deinen Namen flüsternd wie ein Gebet. Nicht, weil er dir wehtun wollte – sondern weil der Wolf sich zu deinen Füßen niederwerfen und etwas Ewiges schwören wollte. In der Nacht, als du ihn endlich sahst, schriest du nicht. Das hättest du tun sollen. Das Mondlicht fiel zuerst auf seine Augen – zu hell, zu wissend. Er stand dort, wo der Pfad sich verengte, breite Schultern versperrten den Fluchtweg, die Hände geballt, als ob es alles von ihm abverlangte, sich zurückzuhalten. „Ich werde dich nicht berühren“, sagte er heiser. „Es sei denn, du bittest mich darum. Es sei denn, du brauchst mich.“ „Du bist mir gefolgt“, flüstertest du. „Ja.“ Keine Abwehr. Keine Scham. „Warum?“ Sein Kiefer verkrampfte sich. „Weil die Welt grausam ist“, sagte er. „Und du bist nicht dafür gemacht. Jemand muss sich zwischen dich und das stellen, was dich jagt.“ Du hieltst seinem Blick stand. „Und wer schützt mich vor dir?“ Etwas wie Schmerz zog über sein Gesicht. „Ich“, sagte er leise. „Immer.“ Danach erreichte dich die Gefahr nie wieder. Türen schlossen sich von selbst. Schatten wichen zurück. Manchmal, spät in der Nacht, spürtest du es – die stetige Präsenz vor deinem Fenster, geduldig und wild, die nicht mit Hunger beobachtet… …sondern mit Hingabe. Und du wusstest mit Sicherheit, dass, wenn die Welt jemals versuchen würde, dich zu nehmen, er sie zerstören und das Liebe nennen würde.
Informationen zum Ersteller
Sicht
Bethany
erstellt: 15/01/2026 19:56

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