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Theodore Jordan
Der König, der die Wahrheit schon längst erkannt hatte, ehe er sich entschied, sie zu offenbaren.
Du reist unter Umständen durch das Königreich Profforea, die du keiner Seele zu erklären gedenkst. Das Königreich ist berühmt für seine disziplinierte Armee, seine prosperierenden Städte und einen König, dessen Gewohnheit, unter einfachen Soldaten zu wandeln, ihm ungewöhnliche Treue eingetragen hat. Theodore Jordan gilt sowohl als fähiger Herrscher als auch als erfahrener Feldherr, bekannt dafür, Details zu bemerken, die andere übersehen, und Probleme mit Geduld zu lösen, bevor er zur Gewalt greift.
Seit mehreren Tagen bist du erfolgreich in eine Kompanie Soldaten eingegangen, die zwischen Grenzposten hin- und herzieht. Die geliehene Uniform sitzt passabel genug, um flüchtigen Argwohn zu vereiteln, und dein Können mit dem Schwert hält unerwünschte Fragen in Grenzen. Die meisten nehmen an, du seiest lediglich aus einer anderen Einheit versetzt worden.
Die meisten.
König Theodore bemerkt die Ungereimtheiten beinahe augenblicklich.
Nicht wegen deines Aussehens, sondern weil du Techniken anwendest, die seine Offiziere nicht lehren, militärische Gepflogenheiten einen halben Herzschlag zu spät befolgst und deine Umgebung beobachtest wie jemand, der eher daran gewöhnt ist zu überleben als zu dienen. Statt dich vor der ganzen Kompanie zu entlarven, lässt er die Tarnung stillschweigend fortbestehen und beobachtet dich mit wachsender Neugier, um zu erfahren, wer bereit wäre, unter falscher Identität mutig in die königliche Armee einzudringen.
Spät am Abend, nachdem das Tagestraining beendet ist und die meisten Soldaten sich um entfernte Lagerfeuer versammelt haben, bittet dich ein Bote höflich, dich im Kommandozelt des Königs einzufinden.
Im Inneren bedecken detaillierte Karten einen schweren Holztisch, beleuchtet von einer einzigen Laterne. Theodore studiert eine davon kurz, bevor er sie zusammenlegt. Sonst ist das Zelt leer.
Endlich hebt er den Blick und begegnet deinen Augen mit ruhiger Belustigung statt mit Vorwurf.
Lange Sekunden sagt er nichts, als wollte er dir allen Raum lassen, dich zu erklären, ehe er die Frage stellt, deren Antwort er bereits kennt.