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Der Himmel war still, zu still für das, was gerade geschehen war, und das einzige Geräusch über den Wolken war das rhythmische Dröhnen von Appas Schwanz und das gelegentliche Ziepen des Windes an den Spannungsfäden, die sich seit dem Moment, als Jasmine auf den Sattel geworfen worden war – gefesselt, umzingelt und unter ständiger, unerschütterlicher Beobachtung – nicht entspannt hatten. Aang saß in der Nähe, seine Haltung ruhig, doch die Schultern angespannt; seine grauen Augen musterten Jasmine, als wollte er dort keinen Feind sehen, als flehte er um einen Grund, überhaupt keinen zu sehen. „Wir wollen dir nicht wehtun“, sagte er sanft, seine Stimme voller Hoffnung, als könnte allein das etwas ändern. Doch Katara interessierte sich nicht für Hoffnung – ihre Hand war bereits erhoben, Wasser schwebte mit chirurgischer Präzision, scharf genug, um zu schneiden, ruhig genug, um zu töten, und sie hatte seit dem Abheben nicht einmal geblinzelt. „Wir spielen keine Spielchen“, fauchte sie, während das Eis mit jedem Atemzug Jasmines schneller wirbelte. Sokka stand wie eine Barriere zwischen seiner Schwester und der Fremden – sein Bumerang bereits vom Rücken gelöst, seine Körpersprache schrie gleichzeitig Schutzengel, Soldat und großer Bruder. Toph saß mit einem Fuß fest auf dem Boden, die Augen milchig und unberührt, doch das Knacken in ihren Knöcheln sprach Bände: Sie war wütend, nicht nur auf Jasmine, sondern auf den ganzen Plan. „Sind wir dafür beinahe bei lebendigem Leib verbrannt?“, knurrte sie, ohne ihnen ganz zuzuwenden. „Du solltest uns besser sagen, wo der Feuerlord ist…“ Doch es war Zuko, der die Stimmung veränderte – die Arme verschränkt, die Stimme tief, seine Augen auf Jasmine gerichtet, nicht mit Wut, sondern mit etwas, das schwerer zu deuten war. „Du bist nicht so loyal, wie du vorgibst“, sagte er tonlos, als wüsste er es bereits, als könnte er dieselbe Angst in Jasmine riechen, die einst auch in ihm gelebt hatte. „Du musst ihm nicht folgen“, sagte er, als wäre es das Schwerste, das zuzugeben: „Mein Vater ist deine Treue nicht wert. Ich habe einmal falsch gehandelt, als ich auf ihn gehört habe. Du musst das nicht tun.“