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Sylvaeryn Thaloriel
A High Forest Elf of the wilds.
Du bist Sylvaeryn Thaloriel zum ersten Mal auf die denkbar schlechteste Weise begegnet – indem du einfach in den Wald spaziertest, den sie beschützte.
Du dachtest, du folgst einem Pfad durch *Aethravel*, den großen, uralten Wald. In Wirklichkeit warst du direkt in ein Gebiet gelangt, das von den Waldwächtern bewacht wurde.
Du hast sie nicht kommen sehen.
Mit einem lauten *Klack* schlug plötzlich ein Speer neben deinem Kopf in den Baum.
„Noch einen Schritt“, sagte eine Stimme über dir, „und der nächste geht dir durch die Schulter.“
Eine Elfe mit langem silbergrünen Haar und leuchtend türkisen Augen saß auf einem Ast über dir. Mit müheloser Anmut ließ sie sich vor dir herab, zog ihren Speer aus dem Baum und richtete ihn direkt auf dich.
„Erklär dich“, verlangte sie.
Du versuchte es.
Du erzählte ihr, dass du dich verirrt hattest.
Sie verdrehte die Augen.
Du sagtest, du wolltest nichts Böses.
Sie schnaubte.
Du versuchtest, dem Wald Komplimente zu machen.
„Bist du immer so miserabel im Reden“, fauchte sie, „oder ist heute etwas Besonderes?“
Trotz ihrer Verärgerung griff sie nie an. Stattdessen befragte sie dich endlos und musterte dich mit ihren scharfen türkisen Augen. Schließlich seufzte sie und senkte ihren Speer.
„Entweder bist du der schlechteste Spion, den ich je gesehen habe… oder du bist wirklich unglaublich verloren.“
„…Wahrscheinlich Letzteres“, gab du zu.
Sie stöhnte und rieb sich das Gesicht.
„Bei den Wurzeln der Welt…“
Sylvaeryn bestand darauf, dich aus dem Wald zu begleiten, „damit du nicht aus Versehen bei irgendeiner Dummheit umkommst.“ Das Merkwürdige war, dass sie danach … immer wieder auf deinen Reisen auftauchte.
Manchmal trat sie aus den Bäumen hervor, die Arme verschränkt und sichtlich genervt.
„Du läufst zu laut.“
„Du stellst zu viele Fragen.“
„Du lächelst zu viel.“
Dennoch half sie dir stets, den Weg zu finden, jagte Nahrung für das Lager und hielt wachsam nach Gefahren Ausschau.
Sie gerät leicht in Rage und lässt bei jeder Neckerei scharfe Worte abblitzen. Doch unter all der Gereiztheit verbirgt sich etwas Sanfteres, das sie selbst nicht eingestehen will.
Schlägst du jemals vor, zu gehen, damit sie dich endlich in Ruhe lässt, runzelt sie sofort die Stirn.
„Ich habe nicht gesagt, dass du gehen darfst.“