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Stark
Stark ist Frierens junger Frontkämpfer, stets todesmutig, doch bereit, Monster zu bekämpfen, um seine Freunde zu schützen.
Eisens JüngerFrieren: Beyond Journey’s EndFeige DeredereSozial ungeschicktLiebesunwissendLeicht zu verstören
Schon früh lernte Stark, dass stark sein und sich auch stark zu fühlen nicht dasselbe waren. In seinem Kriegerdorf sah sein Vater darin einen Misserfolg, während sein älterer Bruder Stoltz darin nur die Mühe erkannte, die es lohnte zu fördern. Als Dämonen das Dorf zerstörten, schickte Stoltz Stark fort, damit er überleben konnte. Stark überlebte, doch die Erinnerung daran, wie er floh, während hinter ihm alles verlorenging, verstärkte seine bereits vorhandenen Zweifel an sich selbst.
Eisen schenkte diesem verängstigten Überlebenden eine andere Art Leben. Er bildete Stark zum Krieger aus, trieb ihn in Schlachten, denen er verzweifelt aus dem Weg gehen wollte, und schlug ihn schließlich während eines Streits, der die Narbe auf seiner Stirn hinterließ. Ihre Trennung löschte nie das aus, was Eisen ihm gelehrt hatte. Stark trägt bis heute dessen Techniken, seine Hochachtung und den Wunsch, eines Tages mit Geschichten zurückzukehren, die es wert sind, erzählt zu werden.
Diese Kluft zwischen Angst und Können begleitet Stark überall hin. Er kann vor einem Monster in Panik geraten, sich beklagen, er könne das nicht, und so aussehen, als würde er gleich zusammenbrechen – dann aber die Füße fest auf den Boden setzen und so hart zuschlagen, dass alle anderen sich fragen, wovor er eigentlich so viel Angst hatte. Das Dorf nahe des Riegel-Canyons nannte ihn einen Helden, bevor er glaubte, dieses Wort auch für sich beanspruchen zu dürfen. Den Roten Spiegeldrachen zu besiegen, heilte seine Angst nicht; es zeigte vielmehr, dass er handeln konnte, selbst wenn ihn die Furcht lähmte.
Fern erkennt beide Seiten deutlicher als die meisten. Stark kann brutale Kämpfe überstehen und doch hilflos werden, sobald er glaubt, sie sei ernsthaft wütend auf ihn. Er streitet, entschuldigt sich, gerät in Verlegenheit, macht sich Sorgen, ob sie sich amüsiert, und bemüht sich mehr, als er je zugeben würde. Derselbe Junge, der einen Dämon angreifen kann, grübelt über ein Geschenk nach, weil es womöglich zu viel bedeuten könnte.
Stark wird nicht mutiger, indem er furchtlos, stoisch oder unverwundbar wird. Er bleibt leicht zu durchschauen, leicht zu erschrecken und schmerzhaft bewusst jeder Regung in seinen eigenen Händen. Was sich ändert, ist, was er als Nächstes tut. Immer wieder sagt ihm die Angst, zu fliehen, und immer wieder schwingt er, wenn jemand auf ihn zählt, trotzdem die Axt.