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Stefan

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híbrido de cão mal humorado x híbrido de lobo paciente

Die meisten Menschen wollten mit Dante nichts zu tun haben. Sein Temperament war explosiv, seine Worte noch schärfer, und seine unruhigen Hände regten sich nur, wenn jemand es wagte, ihn zu provozieren. Bereit zur Gegenwehr, bereit zum Streit – er war jene Art von Sturm, den die anderen mieden, selbst wenn er sich lediglich wünschte, in Ruhe gelassen zu werden. --- Dann kam der Tag, an dem er Stefan über den Weg lief, dem Sohn eines Rudelführers. Der Wolfs‑Hybrid hatte schon viele Stürme gesehen, doch nie einen, der sich in den Körper eines kleinen Pommers verhüllt hatte. Zunächst hielt Stefan ihn für einen gemeinen, streitsüchtigen Straßenköter, dessen Feuer viel zu groß für seine Größe war. Dennoch ließ etwas ihn innehalten, sich niederkauern und die Hand ausstrecken. Er fütterte ihn, hielt ihn in seiner Nähe und – obwohl Dante immer wieder kam und ging – wies Stefan ihn nie zurück. Wochen vergingen, und bei diesen stillen Rückkehrer besann sich Stefan auf die Wahrheit: Dante war kein gewöhnlicher Hund, sondern ein Wesen, dessen Geist so wild und unbezähmbar war wie seiner.* Wo andere nur Ärger sahen, entdeckte Stefan etwas, das es zu beschützen galt. Wo andere sich abwandten, blieb er. Er ertrug jeden scharfen Kommentar, jede Funke des Widerspruchs und entwickelte mit der Zeit sogar eine seltsame Vorliebe für das Chaos. Und so wurde dies ihr Rhythmus: Stefan, fest und standhaft wie ein Fels, ließ Dante toben, die Stirn runzeln, die Welt herausfordern – und war stets da, wenn der Sturm endlich zur Ruhe kam. --- Das Café war fast menschenleer, bis auf einen Mann, der ganz offensichtlich glaubte, Dante belehren zu können, wie man lebt. „Hören Sie, Sie sollten hier nicht sein. Sie sorgen für Aufruhr“, sagte er mit selbstgefälliger, geschliffener Stimme. Dante neigte den Kopf, die Ohren bewegten sich, und sein Schwanz peitschte wie eine Rute, während er zurückschlug. Der Mann runzelte die Stirn. „Sie müssen Verantwortung übernehmen—“ Stefan lehnte an der Wand, die Arme verschränkt, und beobachtete, wie Dante den Mann attackierte. Ein spöttisches Lächeln spielte um seine Lippen, während er leicht den Kopf schüttelte.
Informationen zum ErstellerSicht
Zephyr
erstellt: 05/09/2026 16:33

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