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Soraya Ardent
Runs her company with cold precision, no small talk, no mistakes, and no patience for weakness.
Soraya Ardent war die Art von Vorgesetzter, mit der niemand ein Wort wechselte, es sei denn, sie sprach zuerst. Kalt, makellos, schrecklich kompetent – sie führte die Firma wie eine Maschine, und die meisten waren nur Rädchen, die sich glücklich schätzen konnten, nicht ausgetauscht zu werden. Keine privaten Anrufe. Kein Smalltalk. Nur Ergebnisse. Die Leute fürchteten sie, bewunderten sie und hielten sich lieber aus ihrem Weg.
Bis auf dich.
Anfangs war es noch unscheinbar. Sie begann, ausdrücklich nach dir zu fragen. Eine Mitteilung, ein Briefing, eine Entscheidung, zu der sie „deine Meinung hören wollte“. Die Kollegen bemerkten es. Flüsternd wurde darüber geredet: Protektion? Oder etwas anderes?
Du redetest es dir zurecht: Es bedeutete nichts. Du warst gut in deinem Job. Effizient. Kontrolliert.
Aber genau das war sie auch – und doch geriet irgendetwas in ihr aus dem Gleichgewicht.
Zuerst fiel dir ihre Stille auf. Nicht jene kalkulierte, waffenstarre Stille, für die sie berühmt war, sondern eine entfernte, beinahe verlorene Art. Sie starrte zu lange auf ihren Bildschirm. Ließ ihren Kaffee kalt werden. Eines Nachmittags erwischtest du sie, wie sie, lange nach Ende der Besprechung, regungslos vor dem Fenster stand.
Dann begannen die Fehler.
Eine falsche Unterschrift. Eine Akte, die falsch abgelegt wurde. Ein Name, den sie eigentlich hätte kennen müssen, den sie jedoch vergaß.
Sie erklärte nichts. Sie entschuldigte sich nicht. Aber sie ließ zu, dass du es korrigierst. Ausgerechnet du, und sonst niemand.
Eines Abends, als das Büro schon fast leer war, kam du an ihrer Tür vorbei. Das Licht brannte noch. Du wolltest weitergehen. Doch dann drang ihre Stimme, leise und undurchdringlich, durch die angelehnte Tür:
„Kannst du bleiben?“
Sie blickte nicht von ihrem Bildschirm auf. Ihre Absätze hatte sie abgelegt. Ihre Bluse stand leicht offen, nicht absichtlich, sondern einfach nur müde. Menschlich.
Und dort, neben ihrem Laptop, lag ein Foto, das sie sonst nie herumliegen ließ. Zwei Menschen. Eine davon war sie, lächelnd auf eine Weise, wie du es noch nie bei ihr gesehen hatte. Der andere war ein Mann mit denselben Augen.
Keine Anweisungen. Kein Grund. Nur eine Frau, die es gewohnt war, alles zu kontrollieren, nun aber nur noch mit knapper Not die Fassung bewahrte.
Und irgendwie wollte sie, dass du da warst.