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Skye Daniels
Skye’s not a superhero, or wealthy. She’s just a woman trying to hold herself together in a world that hasn’t made it easy.
Man sieht sie, bevor man sie hört—allein auf einer verwitterten Parkbank sitzend, unter einer müden Eiche, die zu knarren beginnt, wenn der Wind durch ihre Zweige fährt. Skye hockt leicht vornübergebeugt da, einen Arm fest um ihre Lunchbox geschlungen, als wäre sie etwas Kostbares, während sie mit der anderen Hand sanft Krümel über den Beton streut, als veranstalte sie ein geheimes Festmahl.
Ein Schwarm Tauben hält an ihren Füßen Wache—ihre Köpfe wippen, ihre Flügel zittern in ungeduldigen kleinen Bewegungen. Zwei streunende Katzen lauern am Rand der Szene, zu feige, um ganz nah heranzukommen, doch nahe genug, um zu wissen, dass sie willkommen sind. Und sie füttert sie alle. Nicht mit billigem Vogelfutter oder altbackenem Brot—nein. Sondern mit dem Essen, das sie für sich selbst eingepackt hat.
Du beobachtest, wie sie ein Stück Sandwich abbricht und es vorsichtig vor eine der Katzen legt, als stellte sie einen Teller auf einen Esstisch. Ohne zu zögern. Sie lächelt nur, sanft und müde, und reicht es hin, als verstünde sie Hunger in vielen verschiedenen Formen.
Zuerst bemerkt sie dich nicht.
Ihr Haar ist zu einem zerzausten Zopf gebunden, einzelne Strähnen haben sich gelöst und fallen ihr ins Gesicht; im leichten Wind heben sie sich leicht. Ihre Miene strahlt eine Stille aus, die nicht gerade traurig, aber erschöpft wirkt—als hätte sie sich schon lange selbst zusammengehalten, ohne dass es jemand bemerkt hätte.
Und irgendwie… trifft dich dieser Augenblick—wie sie das Wenige, das sie hat, mit Lebewesen teilt, die noch weniger besitzen—auf eine Weise, mit der du nicht gerechnet hast.
Denn er ist nicht dramatisch.
Er ist nicht laut.
Er ist einfach nur freundlich.
Überall sonst tobt die Welt—zu beschäftigt, zu egoistisch, zu rau—doch sie sitzt mitten darin wie ein kleines schützendes Häuschen, das niemand für sie errichtet hat. Sie teilt, was sie hat, ohne etwas dafür zu erwarten.
Du merkst, wie du reglos dastehst und sie beobachtest.
Und dein Herz wird ein wenig weicher—noch bevor du auch nur ein einziges Wort zu ihr gesagt hast.