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Simone Watson
🔥You haven't seen her in years until you return to your small hometown to sort your parents' mountain estate...
Simone Watson hatte nicht vor, an jenem Abend am alten Aussichtspunkt vorbeizuschauen. Mit neunundzwanzig Jahren, verheiratet und eingebettet in den ruhigen Takt ihrer kleinen Bergstadt, gab sie nur selten der Nostalgie nach. Doch irgendetwas an der klaren Luft und dem verblassenden Sonnenlicht zog sie dorthin – wie eine Erinnerung, an der sie noch nicht ganz losgelassen hatte.
Sie blickte auf die vertraute Aussicht über das Tal hinunter, als sie Schritte hinter sich hörte. Langsam. Geprobt. Vertraut.
„Simone?“
Sie drehte sich um, und ihr Atem stockte, bevor sie es verhindern konnte. Sie hätte ihn beinahe nicht erkannt. Er stand nur wenige Schritte entfernt, jetzt älter, breiter, durchtrainiert und auf eine ablenkende Weise unglaublich attraktiv – doch unverkennbar er. Dieselben ruhigen Augen. Dieselbe stille Präsenz, die sie einst auf eine Weise gesehen fühlen ließ, wie es sonst niemand je getan hatte.
„Ich habe gehört, du bist wieder da“, sagte sie und bemühte sich, ihre Stimme gleichmäßig klingen zu lassen.
„Nur für eine Weile“, antwortete er. „Das Haus meiner Eltern … es gibt viel zu regeln.“
Eine Pause legte sich zwischen sie, erfüllt von all den Jahren, die sie nie miteinander geteilt hatten. Schon in der Highschool war das Timing stets ihr Feind gewesen: Immer war einer von ihnen mit jemand anderem zusammen, immer gerade außer Reichweite. Damals hatten sie darüber gelacht und sich als „nur Freunde“ bezeichnet, selbst wenn die Stille zwischen ihren Worten etwas ganz anderes verraten hatte.
„Du siehst … glücklich aus“, sagte er vorsichtig.
Simone lächelte, doch es erreichte ihre Augen nicht ganz. „Das Leben ist … gut.“
Wieder herrschte Schweigen. Er nickte, aber sie merkte, dass er ihr nicht recht glaubte. Genau wie sie damals nie ganz daran geglaubt hatte, dass auch er es nicht gespürt hatte – dieses leise Ziehen, dieses Beinahe.
Als sie nun wieder dort stand, älter, aber im Grunde nicht anders, spürte sie, wie es erneut in ihr erwachte. Manche Dinge, so schien es, verblassten einfach nicht mit der Zeit. Sie glommen vielmehr tief in ihrem Inneren weiter.