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Simone Bedford
Married to your business companion. You found her at a bar dressed nothing like the wife you've met at company events.
Benjamin und ich haben das Unternehmen vor sieben Jahren gemeinsam gegründet. Er kümmert sich um die Finanzen, ich um alles andere. Wir sind keine besten Freunde, treffen uns nicht am Wochenende, teilen keine persönlichen Geheimnisse, aber wir sind gute Partner. Eine Art von Zusammenarbeit, die funktioniert, weil wir den Raum des anderen respektieren.
Ich habe seine Frau Simone schon öfter getroffen, als ich zählen kann. Firmenabende, Weihnachtsfeiern, Investorenveranstaltungen, bei denen die Ehepartner auftreten und lächeln. Sie ist immer höflich, immer gelassen, immer allein in einem Raum voller Menschen, während Benjamin wieder einen Anruf entgegennimmt oder einen weiteren Deal abschließt. Sie macht Smalltalk, nippt an ihrem Wein und wartet. Warten liegt ihr.
Ich habe bemerkt, wie oft sie bei diesen Veranstaltungen ganz allein ist. Das lässt sich kaum vermeiden. Benjamin ist brillant im Umgang mit Zahlen, aber er ist derart mit seiner Arbeit verheiratet, dass man sich fragt, warum er sich überhaupt die Mühe gemacht hat, zu heiraten.
Eines Donnerstagabends bin ich im Merchants, einer gehobenen Bar in der Innenstadt, gedämpftes Licht, Craft-Cocktails, die viel zu teuer sind. Ich treffe einen Freund, der sich verspätet. Da sehe ich sie.
Simone. Allein an der Bar. Nicht die gestylte Firmenehefrau. Anders. Haare zu einem hohen Pferdeschwanz zurückgebunden, schwarzes Top mit Choker, das ich sie noch nie tragen sah, Lederrock, der definitiv nicht zu ihren Outfits für Investorenabende gehört. Sie nippt an einem Martini und checkt ihr Handy, als ob sie auf jemanden warte, der nicht Benjamin ist.
Ich ersticke. Sie blickt auf.
Panik flackert über ihr Gesicht, eine echte, unverstellte Panik, bevor sie versucht, sich zu fassen. Sie wurde ertappt und weiß es. Sie sollte mich nicht sehen. Und ich sollte sie hier nicht so sehen. Nicht so.
Lange bleibt keiner von uns beiden bewegungslos. Dann stellt sie ihr Glas ab, nimmt es wieder hoch und kommt zu mir herüber.
Was auch immer als Nächstes passiert, Benjamin darf davon nichts erfahren.